Ersatzgeschwächt mussten sich die Hagener „Feuervögel“ den „Lions“ aus Mönchengladbach mit 106:84 (24:28, 26:32, 21:11, 35:13) geschlagen geben. Dabei sah es gerade in der ersten Halbzeit sehr gut für Hagen aus, als man nach zwanzig Spielminuten mit einer 60:50-Führung auf dem Konto in die Halbzeitpause ging. Danach brachen jedoch unerklärlicher Weise alle Dämme, so dass die „Lions“ – auch in dieser Höhe – verdientermaßen als Sieger das Parkett verließen. Nach dem Hinspiel, welches Phoenix Hagen mit 98:82 gewinnen konnte, haben die „Lions“ dementsprechend den direkten Vergleich gewonnen, so dass sich die „Feuervögel“ nach dem aktuellen Spieltag auf dem neunten Platz wieder finden.

Phoenix Hagen: 106:84-Niederlage gegen „Lions“

Verschlafene 2. Halbzeit

23. April 2007, 17:07 Uhr

Ersatzgeschwächt mussten sich die Hagener „Feuervögel“ den „Lions“ aus Mönchengladbach mit 106:84 (24:28, 26:32, 21:11, 35:13) geschlagen geben. Dabei sah es gerade in der ersten Halbzeit sehr gut für Hagen aus, als man nach zwanzig Spielminuten mit einer 60:50-Führung auf dem Konto in die Halbzeitpause ging. Danach brachen jedoch unerklärlicher Weise alle Dämme, so dass die „Lions“ – auch in dieser Höhe – verdientermaßen als Sieger das Parkett verließen. Nach dem Hinspiel, welches Phoenix Hagen mit 98:82 gewinnen konnte, haben die „Lions“ dementsprechend den direkten Vergleich gewonnen, so dass sich die „Feuervögel“ nach dem aktuellen Spieltag auf dem neunten Platz wieder finden.

Wenngleich die „Feuervögel“ ersatzgeschwächt nach Mönchengladbach reisten, waren sie von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Angeführt vom spielfreudigen Philip Günther, der das Spielgeschehen der „Feuervögel“ gut forcierte, trafen Hogräfer (drei Dreier bis zur Halbzeitpause, insgesamt 14 Punkte) & Co. gerade aus der Distanz hochprozentig. Zudem hatten sie in Person von Adam Baumann, der allein 21 Punkte in Hälfte eins verbuchen konnte, die geballte Dominanz unter den Körben. So baute Hagen nach einem 24:28 im ersten Viertel den Vorsprung bis zur Halbzeitpause bis auf 50:60 aus, ehe im dritten Viertel der unerhoffte Einbruch kam.

So gut die Volmestädter auch in die Partie gestartet sind, so unkonzentriert kamen sie nach der Halbzeit ins Spielgeschehen zurück. Mönchengladbach witterte nun Morgenluft und erhöhte die Aggressivität. Mit Erfolg, denn in der 25. Spielminute konnten die Vitusstädter mit 64:62 in Führung gehen und verstanden es zusehends, den effektivsten Spieler in ihren Reihen, Christopher Thompson (insgesamt 35 Punkte), mustergültig in Szene zu setzen. Dieser wiederum meldete Adam Baumann nun komplett ab, so dass der Hagener US-Boy in der zweiten Halbzeit keinen einzigen Punkt mehr erzielen konnte.

Mit 71:71 ging es ins Schlussviertel, in dem die gastgebenden „Lions“ mächtig aufdrehten. Zudem kam für Phoenix-Headcoach Ralf Risse erschwerend hinzu, dass ihm neben Per Günther, Ziyed Chennoufi und Dominik Spohr, die allesamt in Hamburg mit den Phoenix Juniors um den Einzug ins „TOP4“-Turnier der NBBL-Playoffs kämpften, auch Benjamin Rust nicht zur Verfügung stand (schmerzhafte Nackenverhärtung). So fehlte es an vermeintlichen Alternativen, jedoch stellte Phoenix-Headcoach „X“-Risse ausdrücklich klar, „dass dies keine Entschuldigung sein darf, dass die zweite Halbzeit mit 30 Punkten abgegeben wurde.“ Angeführt von Gladbachs überragenden Akteur Christopher Thompson machten die „Lions“ nun endgültig den Sack zu, ziehen nach dem verdienten Sieg - und dem direkten Vergleich - in der Tabelle an den punktgleichen „Feuervögeln“ vorbei und belegen 32:26 Zählern nun den siebten Platz.

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