Nun ist es amtlich: Die Grevenbroich Elephants sind in die Regionalliga abgestiegen. Am Samstagabend unterlagen die „Dickhäuter“ am vorletzten Spieltag der 2. Bundesliga Nord bei den Bremen Roosters 90:103 (37:53). Bei noch einem Spiel und mindestens vier Punkten Rückstand (Lichterfelde spielt erst Sonntag) auf das rettende Ufer, ist der Klassenerhalt nicht mehr zu schaffen. „Heute waren wir völlig chancenlos und dem Gegner in allen Belangen unterlegen“, sagte Elephants-Coach Raphael Wilder nach dem Spiel.

Abstieg der Grevenbroich Elephants steht fest

Niederlage in Bremen besiegelt den Abstieg

23. April 2007, 16:07 Uhr

Nun ist es amtlich: Die Grevenbroich Elephants sind in die Regionalliga abgestiegen. Am Samstagabend unterlagen die „Dickhäuter“ am vorletzten Spieltag der 2. Bundesliga Nord bei den Bremen Roosters 90:103 (37:53). Bei noch einem Spiel und mindestens vier Punkten Rückstand (Lichterfelde spielt erst Sonntag) auf das rettende Ufer, ist der Klassenerhalt nicht mehr zu schaffen. „Heute waren wir völlig chancenlos und dem Gegner in allen Belangen unterlegen“, sagte Elephants-Coach Raphael Wilder nach dem Spiel.

Wie der Verein schon am Freitag bekannt gegeben hatte, wird die Zusammenarbeit zwischen den Elephants und Wilder nach dem Saisonende nicht fortgeführt.

Im ersten Viertel hielten die Gäste vor 555 Zuschauern in der Sporthalle an der Bördestraße noch gut mit. Bremen, das weiterhin auf eine Qualifikation für die ProA hofft, gewann den ersten Abschnitt nur knapp mit 25:21. Zwischen der 16. und 18. Minute brach das Spiel aus Sicht der Elephants weg. Aus einer 38:32-Führung der Gastgeber (16.) wurde binnen zwei Minuten eine 47:32-Führung (18.). Diesem Rückstand sollten die „Dickhäuter“ das ganze Spiel hinterherlaufen. Zur Halbzeit führten die Roosters bereits 53:37.

Nach der Pause kamen die Gäste, die auf den verletzten Matthias Wojdyla verzichten mussten, noch einmal zurück in die Begegnung. Bis zur 25. Minute hatte das Team von Trainer Wilder den Rückstand auf zehn Punkte verkürzt (45:55), doch ein anschließender 13:2-Lauf der Gastgeber machte die zarten Grevenbroicher Hoffnungen schnell wieder zunichte. Mit 73:56 ging es in den Schlussabschnitt.

Dort wachten die Elephants zu spät auf. Betrug der Rückstand in der 37. Minute noch elf Punkte (77:88), waren es eine Minute vor dem Ende noch neun Zähler (84:93). „Wir haben versucht, durch schnelle Fouls und schnelle Angriffe näher heranzukommen, doch Bremen hat leider von der Freiwurflinie alles getroffen“, so Wilder. Bremen setzte sich somit zum Ende hin auf 103:90 ab.

Ausschlaggebend für den klaren Heimsieg war vor allem die gute Wurfausbeute der Norddeutschen. 74,2 Prozent der Versuche aus der Nahdistanz fanden den Weg in den Grevenbroicher Korb. Sehr zum Ärger von Wilder: „Wir haben die ganze Woche darauf hingearbeitet. Ich habe meinen Spieler immer wieder gesagt, dass Bremen beherzt zum Korb zieht. Trotzdem konnten wir das nicht verhindern.“ Überragender Mann auf dem Feld war Bremens Aufbauspieler Clifford Crawford. Der US-Amerikaner markierte 28 Punkte und punktete damit knapp zehn Punkte mehr, als normalerweise im Durchschnitt.

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