Beim abstiegsgefährdeten Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat sich Vorstandsboss Heribert Bruchhagen hinter den in die Kritik geratenen Trainer Friedhelm Funkel gestellt und eine baldige Trennung vom 53 Jahre alten Coach ausgeschlossen.

Bruchhagen stärkt Funkel den Rücken

"Sind zu dem Entschluss gekommen, dass Herr Funkel weiter unser Vertrauen hat"

23. April 2007, 11:14 Uhr

Beim abstiegsgefährdeten Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat sich Vorstandsboss Heribert Bruchhagen hinter den in die Kritik geratenen Trainer Friedhelm Funkel gestellt und eine baldige Trennung vom 53 Jahre alten Coach ausgeschlossen. "Wir haben uns am Sonntag im Vorstand beraten und alle Dinge auf den Tisch gelegt. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass Herr Funkel weiter unser Vertrauen hat", erklärte Bruchhagen im Interview mit der Frankfurter Rundschau. Der 58-Jährige bestritt zudem Kontakte zu anderen Trainern. Bruchhagen: "Es gibt immer auch einen Fairness- und Ehrenkodex. Den würde ich nie verletzten."

Die Eintracht-Fans hatten am vergangenen Samstag ihren Unmut über die bittere Heimpleite gegen den Tabellennachbarn VfL Bochum (0:3) mit "Funkel raus"-Rufen Luft gemacht. Funkel war zuletzt wegen der Ausbootung von Mittelfeldspieler Albert Streit in die Kritik geraten.

Bruchhagen bereut im Nachhinein seine Entscheidung, in der Winterpause personell nicht nachgebessert zu haben. "Hätte ich gewusst, dass Christoph Preuß und Patrick Ochs verletzt ausfallen, hätte ich jemanden für die rechte Seite geholt", erklärte der Vorstandsvorsitzende des Tabellenvierzehnten.

Vor den abschließenden vier Bundesliga-Spieltagen haben die Hessen nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone. Am kommenden Samstag muss die Eintracht bei der ebenfalls noch um den Klassenerhalt bangenden Borussia aus Dortmund (15.30 Uhr) antreten.

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