Nach dem guten Saisonstart zieht Raadts Trainer Sven Pickhardt eine erste positive Bilanz. Die eigenen Erwartungen wurden übertroffen - bis jetzt.

SV Raadt

So macht sich der Neuling

Philipp Bromma
01. Oktober 2013, 15:15 Uhr

Nach dem guten Saisonstart zieht Raadts Trainer Sven Pickhardt eine erste positive Bilanz. Die eigenen Erwartungen wurden übertroffen - bis jetzt.

Mit zehn Punkten aus sechs Spielen ist der SV Raadt in die neue Saison gestartet. Der Aufsteiger steht damit in der oberen Tabellenhälfte auf Platz sechs. „Wir sind unterm Strich natürlich zufrieden“ meint Pickhardt, der zu Saisonbeginn das Ziel Klassenerhalt ausgegeben hatte. Er rücke nun von seinem Ziel nicht ab, „nur weil wir ein paar Plätze besser dastehen“.

Wichtig für den guten Saisonstart ist laut Pickhardt unter anderem der gute Teamgeist. Die Aufstiegsmannschaft aus dem Vorjahr wurde größtenteils zusammengehalten und lediglich durch zwei Zugänge vom VfB Speldorf II und Spieler aus der eigenen Jugend verstärkt. Außerdem habe die junge Mannschaft „für Kreisliga A-Verhältnisse eine gute Fitness“.

Das Ziel ist nicht der Fairnesspokal

Wert gelegt wird allerdings auch auf Taktik – und auf Fairness. Raadt hat in den ersten Spielen lediglich drei Gelbe Karten gesammelt, was gerade in der Kreisliga erstaunlich wenig ist. „Ich bin kein Freund von blöden Fouls und überflüssigen Karten. Ich sage meinen Spielern, sie sollen sich auf sich selbst und nicht auf Gegner oder Schiedsrichter konzentrieren“ sagt Pickhardt – auch wenn es nicht sein Ziel sei, „den Fairnesspokal zu gewinnen“.

In der Zukunft wird es in Raadt weiterhin „keine finanziellen Klimmzüge“ geben. Philosophie des Vereins ist es, vermehrt Jugendspieler in die Seniorenmannschaften einzubinden – gewünscht wird Identifikation mit dem Verein. Der Kreisliga A-Neuling ist auf einem guten Weg.

Autor: Philipp Bromma

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