Nach dem wochenlangen Wirbel um die Zukunft der Glückaufkampfbahn, feierte vor rund einer Woche der Heimatverein DJK Teutonia Schalke die offizielle Rückkehr in die altehrwürdige Sportstätte. Hier soll, entgegen aller anderslautenden Meldungen in den letzten Wochen und Monaten, in einem Monat mit dem Bau des lange angekündigten Kunstrasenplatzes begonnen werden. Die genauen Abmessungen wurden von Seiten der Stadt bereits vorgenommen. Bis Dezember soll die Anlage fertig gestellt sein.[i]Die Story[/i]

Gelsenkirchen: Umbau der Glückaufkampfbahn

Ab Oktober rollen die Bagger an

sb
05. September 2006, 15:23 Uhr

Nach dem wochenlangen Wirbel um die Zukunft der Glückaufkampfbahn, feierte vor rund einer Woche der Heimatverein DJK Teutonia Schalke die offizielle Rückkehr in die altehrwürdige Sportstätte. Hier soll, entgegen aller anderslautenden Meldungen in den letzten Wochen und Monaten, in einem Monat mit dem Bau des lange angekündigten Kunstrasenplatzes begonnen werden. Die genauen Abmessungen wurden von Seiten der Stadt bereits vorgenommen. Bis Dezember soll die Anlage fertig gestellt sein.[i]Die Story[/i]

Egal ob WAZ oder Buersche Zeitung: Es rauschte in den letzten Monaten heftig im Blätterwald der Lokalpresse, wo emsig über die Diskussion und Vorschläge der Lokalpolitiker berichtet wurde, die teils heftig darüber debattierten, ob die Glückaufkampfbahn nach dem erfolgreichen WM Fan-Fest nicht einfach weiterhin als Konzertplatz oder als Public Viewing Areal für zukünftige wichtige Sportereignisse zu nutzen sei. Das Problem: Die Stadt Gelsenkirchen hatte bereits vor der WM dem betroffenen Schalker Kreisliga-Verein DJK Teutonia Schalke zugesichert alleiniger Nutzer der Kampfbahn zu bleiben und den Rückbau in den ursprünglichen Zustand der Glückaufkampfbahn beschlossen. Kein Wunder, dass das Grummeln bei Teutonia groß war, als die getroffenen Vereinbarungen quasi über Nacht öffentlich in Frage gestellt wurden.[imgbox-right]http://www.revierkick.de/include/images/gallery/img_thumb_67.jpg Großer Andrang herrschte während der WM, als die Tribüne für das Fan-Fest der Stadt Gelsenkirchen genutzt wurde.[/imgbox]

Doch der Verein gibt sich siegessicher: „Entgegen allen Meldungen der letzten Wochen, dass die beschlossenen Umbaumaßnahmen der Glückaufkampfbahn bedroht sind - wir gehen davon aus, dass alle gemachten Zusagen eingehalten werden“ erklärte Teutonias Vorstandsmitglied Manfred Kremer gegenüber revierkick.de.

Zu den Vereinbarungen gehören vor allem der Bau eines Kunstrasenplatzes (Maße: 105m x 68m) inklusive einer Laufbahn. Neue Umkleidekabinen und eine Flutlichtanlage sollen ebenfalls bis Anfang Dezember 2006 fertiggestellt werden. Von den jetzigen drei Wällen (mit Öffnungen rund um den Hauptplatz), die fürs Public Viewing durchbrochen wurden, werden zwei Öffnungen wieder geschlossen. Lediglich der Durchlass in der Südkurve (neben der Tribüne) bleibt für Rettungsfahrzeuge bestehen. Das Toilettenhaus soll zudem kernsaniert, die Mauern an der Caubstrasse abgerissen und durch einen sichtdurchlässigen Zaun ersetzt werden.

Vorstandsmitglied Martin Sommerfeld gibt sich betont entspannt: "Es gibt schriftliche Vereinbarungen, dass wir alleiniger Nutzer der Glückauf-Kampfbahn sind. Hier haben zwei Herren-Seniorenmannschaften, sowie sieben Jungenmannschaften und zwei Damenmannschaften ihre Heimat.“

Zur Zeit trainieren die Seniorenmannschaften an der Dessauerstraße. Die Spiele finden jedoch weiterhin auf dem Rasennebenplatz in der Glückaufkampfbahn statt. Voraussichtlich Anfang Oktober soll der Bau der Kunstrasenplatzanlage beginnen und bis Dezember fertiggestellt sein. Bei der Teutonia, die mit ihrem Kreisliga A-Team derzeit noch sieglos ist, plant man mit einer kompletten Rückkehr zur Rückrunde.

Auf Seite 2: Über die Kosten sowie die Geschichte des Umbaus

Autor: sb

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