Aktuell hat der SSV Südfeldmark 27 Punkte auf dem Konto und nur drei Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Dennoch ist die Mannschaft von Trainer Kai Dworecki eindeutig das Team der Stunde in der Landesliga Westfalen 3. Aus den letzten vier Spielen konnten die Bochumer zehn Punkte sammeln. Allein dies ist für einen Abstiegskandidaten schon eine sehr gute Ausbeute.

SÜDFELDMARK: Team der Stunde

„Hatten keine Punkte eingeplant“

19. April 2007, 12:15 Uhr

Aktuell hat der SSV Südfeldmark 27 Punkte auf dem Konto und nur drei Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Dennoch ist die Mannschaft von Trainer Kai Dworecki eindeutig das Team der Stunde in der Landesliga Westfalen 3. Aus den letzten vier Spielen konnten die Bochumer zehn Punkte sammeln. Allein dies ist für einen Abstiegskandidaten schon eine sehr gute Ausbeute.

„Eigentlich ist uns sogar noch ein Sieg geklaut worden“, spielt Dworecki auf das Unentschieden gegen den Spitzenreiter aus Herbede an. In dieser Partie mussten die Südfeldmarker in der Nachspielzeit noch das 1:1 hinnehmen. „Der Schiedsrichter hatte zwei Minuten extra angezeigt, tatsächlich waren es dann aber sechs oder sieben.“

Die restlichen drei Begegnungen entschied der SSV allerdings für sich, obwohl neben dem Tabellenführer auch die anderen Gegner alles andere als Kanonenfutter waren: Auswärtssiege beim Zweiten Brambauer und beim Vierten aus Hombruch sowie ein souveränes 4:0 gegen den einstigen Aufstiegsfavoriten TuS Eving-Lindenhorst. Nach Angaben des Trainers waren in all diesen Partien keine Punkte eingeplant gewesen.

„In Hombruch hatten wir das letzte von vier Spielen, in die wir ganz entspannt gehen konnten, weil wir nichts zu verlieren hatten“, erklärt Dworecki. „Erst demnächst stehen die Duelle gegen unsere direkten Konkurrenten an, in denen wir gewinnen müssen.“ Allerdings will er die starken Leistungen seiner Spieler keinesfalls als unerwartet darstellen.

„Im Vergleich zur Vorrunde haben wir einiges dazugelernt“, führt er aus. „Vor allem richten sich meine Jungs nicht mehr nach dem Gegner oder zeigen zu großen Respekt vor einzelnen Akteuren in den anderen Truppen, sondern treten selber viel frecher und aggressiver auf.“

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