Gelüftetes Geheimnis! Tanja Schulte, Trainerin der SG Wattenscheid, schläft in Bettwäsche des Hamburger SV.

SGW: Sieg ist wichtig für die Bundesligaplanung

Friedenstaler Aufstiegshürde

og
19. April 2007, 09:31 Uhr

Gelüftetes Geheimnis! Tanja Schulte, Trainerin der SG Wattenscheid, schläft in Bettwäsche des Hamburger SV. "Na klar", grinst die ehemalige Stürmerin vor sich hin. Kein Wunder, die Hanseatinnen schlugen TB Berlin und Gütersloh, so dass die SGW trotz eher wankelmütigen Auftritten weiter an der Spitze agiert. Das soll auch am Samstag so sein, betoniert durch einen Erfolg über Friedenstal, das ab 18.30 Uhr in der Lohrheide seine Visitenkarte abgibt.

Vor "hoffentlich über 1000 Zuschauern", freut sich Schulte. Der Club rührte kräftig die Werbetrommel, so dass Atmosphäre da sein soll.
Alles mit Blick auf den Bundesligaaufstieg, der angepeilt ist. "Das Hinspiel endete mit 2:2", erinnert sich Schulte säuernd, ihr Team führte 2:0, fuhr den Sieg aber nicht ein. Klar ist, "wir haben alles in unserer Hand", legt sich Schulte fest. In der Tat, Samstag gegen Friedenstal, am letzten Spieltag beim direkten Konkurrenten Gütersloh und - beim HSV.

Wo eine gewisse Kathrin Patzke spielt, die Schulte vor ihrer Beobachtungstour, die sie beim Match der Hanseatinnen gegen Gütersloh durchführte, zufällig am Samstag zuvor in einem kleinen Café traf, "in dem ich Bundesliga via TV verfolgte. Sie gönnt uns den Aufstieg." Und traf gegen Gütersloh - doppelt. Was nicht heißt, dass sie gegen die SGW nicht durchlädt.
Schulte sinniert: "Mensch, wir hätten schon weiter sein können, so stocken natürlich auch die Planungen." In der Tat, vor allem die Personalien für die Bundesliga, wo auch Caro Hamann (Wadenproblem) spielen will, die für Samstag leicht wackelt.

Autor: og

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