Die Krefeld Pinguine und der am 30.März auf den Weg gebrachte vermeintliche Aprilscherz entwickeln sich langsam aber sicher zu einer spannenden Kriminalgeschichte. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln inzwischen wegen Urkundenfälschung und Betrug. Wer auf einem gefälschten Briefkopf der Krefeld Pinguine die Nachricht von einem Millionendeal mit der Filmfirma Bavaria und der Umbenennung in Kika Pinguine auf den Weg gebracht hat, ist weiterhin unbekannt. Ärgerlich findet die DEL, dass ihr in einer Fachzeitschrift mangelnde Kooperativität im Zusammenhang
mit der Affäre unterstellt wird.

KREFELD PINGUINE: Scherzbold weiter gesucht

Verfrühter "Aprilscherz" sorgt für Verwirrung

mt
16. April 2007, 18:05 Uhr

Die Krefeld Pinguine und der am 30.März auf den Weg gebrachte vermeintliche Aprilscherz entwickeln sich langsam aber sicher zu einer spannenden Kriminalgeschichte. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln inzwischen wegen Urkundenfälschung und Betrug. Wer auf einem gefälschten Briefkopf der Krefeld Pinguine die Nachricht von einem Millionendeal mit der Filmfirma Bavaria und der Umbenennung in Kika Pinguine auf den Weg gebracht hat, ist weiterhin unbekannt. Ärgerlich findet die DEL, dass ihr in einer Fachzeitschrift mangelnde Kooperativität im Zusammenhang
mit der Affäre unterstellt wird.

„Das unter anderem bei der Krefelder Lokalredaktion der Rheinischen Post und dem Sport-Informations-Dienst eingegangene Fax haben wir im Original nie besessen“, erläutert Alexander Morel, Pressesprecher der DEL. „Ein Kollege von der RP in Krefeld hat uns das Original erst zugefaxt, um von uns eine Einschätzung zu bekommen, ob es sich um eine Fälschung handelt oder nicht.“ Der Verdacht auf eine Fälschung bestand da bereits, weil das Fax nicht in der Revier Sport-Redaktion gelandet war, die der Krefelder Lokaljournalist zwecks Verifizierung der Meldung zuvor
angerufen hatte.

„Als der Kollege aus Krefeld mir das Fax zugesandt hat, war die Meldung längst über den Ticker des sid gelaufen und stand auch im Videotext des WDR“, blickt Morel zurück. „Da bei den Pinguinen zunächst niemand zu erreichen war, habe ich mich noch nach Verlassen meines Büros darum bemüht, eine Korrektur durch den sid zu erreichen und deshalb das Fax eingesteckt. Als die Sache geklärt war, habe ich es vernichtet.“ Das Original wurde von der Krefelder Redaktion der Rheinischen Post samt Sendeprotokoll übrigens den Ermittlern zur Verfügung gestellt. Dies erklärte ein Redaktionsmitglied auf Anfrage von Revier Sport.

Autor: mt

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