Vorhang auf! Das eigentlich noch verfrühte, allerdings alljährliche Sommertheater bei den Krefeld Pinguinen läuft auf Hochtouren. Nach dem Ausscheiden der Schwarz-Gelben in den Pre-Playoffs gegen die Hamburg Freezers entwickelte sich im Umfeld, fast schon traditionell, ein Possenspiel mit zahlreichen Baustellen. Der unrühmliche Höhepunkt wurde in dieser Woche erreicht, als Alexander Selivanov einen Brief von Geschäftsführer Wolfgang Schäfer erhielt, in dem er aufgefordert wurde, seine angeschlagene Schulter schnellstmöglich operieren zu lassen.

KREFELD PINGUINE: Hendle und Fischbach wieder Thema

Sommertheater mit dichtem Spielplan

16. April 2007, 17:53 Uhr

Vorhang auf! Das eigentlich noch verfrühte, allerdings alljährliche Sommertheater bei den Krefeld Pinguinen läuft auf Hochtouren. Nach dem Ausscheiden der Schwarz-Gelben in den Pre-Playoffs gegen die Hamburg Freezers entwickelte sich im Umfeld, fast schon traditionell, ein Possenspiel mit zahlreichen Baustellen. Der unrühmliche Höhepunkt wurde in dieser Woche erreicht, als Alexander Selivanov einen Brief von Geschäftsführer Wolfgang Schäfer erhielt, in dem er aufgefordert wurde, seine angeschlagene Schulter schnellstmöglich operieren zu lassen.

Eine Aufforderung, auf die die „russische Diva“ prompt mit einem Zeitungsinterview reagierte und Schäfer dort mangelnden Eishockey-Sachverstand vorwarf. Er solle sich lieber um die Sponsorensuche bemühen, wurde Selivanov
sinngemäß zitiert. Harter Tobak.

Das Theater ging jedoch schon vor einigen Wochen los. Zunächst erhielten die beiden Förderlizenzspieler Danny Fischbach und Philip Hendle eine schriftliche Kündigung – ohne Begründung (RS berichtete exklusiv). Eine nicht gerade freundliche Art mit seinen Angestellten umzugehen, wie auch viele Fans bekundeten. Die Spieler warteten zu dieser Zeit auf ein Gespräch mit dem Trainerduo Jiri Ehrenberger/Reemt Pyka. Mittlerweile haben die Pinguine ein wenig eingelenkt. Angeblich will Co-Trainer Pyka, der für die Förderlizenzspieler vorrangig zuständig ist, sich noch einmal mit den beiden Nachwuchskräften unterhalten. Vielleicht bringt er sie ja beim Kooperationspartner Bremerhaven unter oder in Bad Nauheim, denn auch dort erhofft man sich eine Kooperation mit den Seidenstädtern.

Ende März ging es mit dem „Aprilscherz“ eines Unbekannten,
der die Medien in die Irre führen wollte, weiter. Erst zwei Tage später klärten die Pinguine mit einem Dementi auf ihrer Homepage die Sache auf. Eine Woche später folgte schließlich das „Selivanov-Kasperle-Stück“. Der Sommer ist noch lang. Ob das Theater bei den Pinguinen bis zum Saisonbeginn beendet ist, und welche Possen noch folgen, bleibt abzuwarten. Angesichts diverser Äußerungen der Beteiligten ist in Sachen Selivanov von einem weiteren Akt auszugehen.

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