Der Abstieg in die Regionalliga rückt für die Basketballer der Grevenbroich Elephants immer näher. Nach der 87:95 (40:39)-Niederlage bei den Rhöndorf Dragons müssten die Schlossstädter die beiden noch ausstehenden Spiele gewinnen und zeitgleich auf zwei Niederlagen des TuS Lichterfelde hoffen. „Ich weiß, dass es nahezu unmöglich scheint, aber wir dürfen uns noch nicht aufgeben“, meinte ein sichtlich enttäuschter Elephants-Trainer Raphael Wilder nach der durchaus vermeidbaren Niederlage bei den Dragons.

Basketball-Regionalliga: Den Elephants droht der Abstieg

Chance in Rhöndorf nicht genutzt

16. April 2007, 16:00 Uhr

Der Abstieg in die Regionalliga rückt für die Basketballer der Grevenbroich Elephants immer näher. Nach der 87:95 (40:39)-Niederlage bei den Rhöndorf Dragons müssten die Schlossstädter die beiden noch ausstehenden Spiele gewinnen und zeitgleich auf zwei Niederlagen des TuS Lichterfelde hoffen. „Ich weiß, dass es nahezu unmöglich scheint, aber wir dürfen uns noch nicht aufgeben“, meinte ein sichtlich enttäuschter Elephants-Trainer Raphael Wilder nach der durchaus vermeidbaren Niederlage bei den Dragons.

Die Gäste aus Grevenbroich erwischten einen Start nach Maß und gingen durch einen „Dreier“ von Wayne Nelson nach nur zehn Sekunden in 3:0 Führung. Allerdings konnte sich in der Folge keine der beiden Mannschaften absetzen, so dass es mit einer knappen 23:22-Führung der Gastgeber in den zweiten Abschnitt ging. Dort zogen die Drachen vor 500 Zuschauer zunächst auf 30:22 davon (12.). Die Elephants zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und glichen durch Marin Petric zum 36:36 aus (17.). Kurz vor der Halbzeitsirene gelang Grevenbroichs Bestem an diesem Abend sogar die Führung. Der kanadische Center Whitney Harris vollstreckte zum 40:39-Halbzeitstand.

Bis zur 26. Minute konnten die Elephants ihre Führung behalten, ehe die Partie kippte. Nach Punkten von Jürgen Malbeck und William Hatcher ging Rhöndorf erstmals seit der 19. Minute wieder in Führung (52:50). Kurz vor Ende des dritten Viertels bauten die Hausherren den Vorsprung auf zwischenzeitlich neun Punkte aus (68:59/29.), ehe Harris auf 61:68 verkürzte.

Im Schlussabschnitt hielt Aufbauspieler Loukas Lazoukits die Grevenbroicher Hoffnungen am Leben, indem er mit dem ersten Angriff zum 63:68 traf (31.). Wenig später hatte jedoch der stark spielende Dario Fiorentino seinen großen Auftritt. Der Forward erzielte sechs Punkte in Serie und brachte seine Farben wieder mit 76:65 in Führung (34.). Als nur wenige Augenblicke danach Malbeck auf 78:65 erhöhte, hatten nur noch wenige der mitgereisten „Ele-Fans“ Hoffnung. Doch angeführt vom Duo Petric/Lazoukits und einigen beherzten Aktionen von Matthias Brüggemann kamen die Gäste noch einmal zurück. In der 38. Minute war der Rhöndorfer Vorsprung auf drei Zähler zusammengeschrumpft (85:82).

Wayne Nelson vergab in der Folge mit einem überhasteten Dreier-Versuch die mögliche Chance zum Ausgleich. Im Gegenzug versenkte der Schwede Jim Nystrom 1:23 Minuten vor dem Ende einen „Dreier“ zum 88:82. Danach schafften es die Gäste nicht mehr, das Ruder herumzureißen.

„Es war wie so oft in den letzten Wochen. Wir haben gut mitgehalten, aber die Big Points nicht gemacht. Der Dreier von Wayne guckt nur rein, Nystrom trifft im Gegenzug“, so Wilder. Ein Lob hatte der Trainer trotz der Niederlage für seinen Kapitän übrig: „Manche sagen, dass Whitney mittlerweile zu alt für diese Liga ist. Heute hat er aber einmal mehr gezeigt, dass er so manch anderem Spieler noch sehr viel voraus hat. Er spielt eine seiner besten Spielzeiten bei den Elephants.“

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