Vize-Weltmeisterin Annika Lurz hat bei den nationalen Schwimm-Meisterschaften in Berlin ihren Titel über 200m Freistil souverän verteidigt. Die Würzburgerin schwamm in starken 1:56,26 Minuten zum Sieg und demonstrierte wie Britta Steffen am Tag zuvor bei ihrem Triumph über die halbe Distanz die Ausnahmestellung in der deutschen Mannschaft. Für zwei deutsche Rekorde sorgten zum Abschluss Birte Steven und Marco Di Carli. Die Hamburgerin Steven blieb über 200m Brust in 2:25,33 Minuten 49 Hundertstel unter der Zeit von Anne Poleska bei ihrem dritten Platz bei Olympia 2004 in Athen. Poleska hatte nach ihrem  Vorlaufaus über 100m auf einen Start über ihre Paradestrecke verzichtet.

Schwimmen: Lurz bestätigt Ausnahmestellung

Steven und Di Carli mit deutschen Rekorden

15. April 2007, 16:31 Uhr

Vize-Weltmeisterin Annika Lurz hat bei den nationalen Schwimm-Meisterschaften in Berlin ihren Titel über 200m Freistil souverän verteidigt. Die Würzburgerin schwamm in starken 1:56,26 Minuten zum Sieg und demonstrierte wie Britta Steffen am Tag zuvor bei ihrem Triumph über die halbe Distanz die Ausnahmestellung in der deutschen Mannschaft. Für zwei deutsche Rekorde sorgten zum Abschluss Birte Steven und Marco Di Carli. Die Hamburgerin Steven blieb über 200m Brust in 2:25,33 Minuten 49 Hundertstel unter der Zeit von Anne Poleska bei ihrem dritten Platz bei Olympia 2004 in Athen. Poleska hatte nach ihrem Vorlaufaus über 100m auf einen Start über ihre Paradestrecke verzichtet.

Der Frankfurter Di Carli meldete sich nach verpasster WM-Teilnahme über 100m Freistil in 48,88 Sekunden zurück und verbesserte damit die vier Jahre alte Bestmarke des Hannoveraners Stephan Kunzelmann um 19 Hundertstel.

Unterschiedlich verlief der letzte Tag für Antje Buschschulte und ihrem Lebensgefährten Helge Meeuw. Während die Magdeburgerin Buschschulte über 50m Rücken in 28,72 Sekunden doch noch zum Titel schwamm, musste sich der Frankfurter Meeuw über die gleiche Strecke in 25,46 Sekunden hinter dem dreimaligen Titelträger Thomas Rupprath aus Rostock (25,14) und dem Wuppertaler Steffen Driesen (25,26) mit Platz drei begnügen.

Am Samstag hatte Rupprath bereits über 50m Schmetterling (23,46) ebenso mit deutschem Rekord aufgetrumpft wie der Hannoveraner Kamil Kasprowicz in 2:00,47 Minuten über 200m Lagen. Zuvor hatte Mark Warnecke nach mehr als zwei Jahrzehnten seine aktive Karriere ganz unspektakulär beendet. Der 37 Jahre alte Mediziner aus Essen, der sich 2005 in Montreal zum ältesten Weltmeister gekürt hatte, verzichtete als Vorlaufschnellster über 50m Brust auf das Finale und kletterte um 9.30 Uhr zum letzten Mal aus dem Becken.

Autor:

Kommentieren