Die heiße Verhandlungs-Phase hat bei den meisten Clubs schon lange begonnen. In Hüls macht man sich nicht besonders große Sorgen, was die Kader-Besetzung für die kommende Serie angeht. Bis auf zwei Spieler besitzen alle laufende Kontrakte, trotzdem hat der eine oder andere Akteur das Interesse auf sich gezogen. Im Blickpunkt: Torwart Tobi Rantzow, der als absolute Korsettstange gilt und von Fußball-Abteilungsleiter Horst Darmstädter unlängst als

VFB HÜLS: "Es muss etwas passieren"

Angebote für Torwart Rantzow

tt
14. April 2007, 19:47 Uhr

Die heiße Verhandlungs-Phase hat bei den meisten Clubs schon lange begonnen. In Hüls macht man sich nicht besonders große Sorgen, was die Kader-Besetzung für die kommende Serie angeht. Bis auf zwei Spieler besitzen alle laufende Kontrakte, trotzdem hat der eine oder andere Akteur das Interesse auf sich gezogen. Im Blickpunkt: Torwart Tobi Rantzow, der als absolute Korsettstange gilt und von Fußball-Abteilungsleiter Horst Darmstädter unlängst als "bester Torwart der Oberliga" tituliert wurde.

Unter anderem hat Schwarz-Weiß Essen die Angel ausgeworfen. Klaus Täuber, Trainer der Hülser, bestätigt: "Ja, das ist richtig. Tobi hat mich selbst darüber informiert, dazu gibt es noch zwei andere Vereine, bei denen er Thema ist. Rantzow ist allerdings ein Aushängeschild des VfB, er hat eine ganz enge Bindung zum Club. Vom Gefühl her ist mir nicht Angst und Bange, dass wir im Sommer etliche Leute verlieren."

[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/998-1013_preview.jpeg Klaus Täuber will Keeper Rantzow unbedingt halten.[/imgbox]So bleibt Täuber angesichts möglicher Ablenkungen durch Konkurrenten recht ruhig: "So, wie ich meine Truppe kennengelernt habe, muss ich sagen, dass sie Charakter besitzt. Alle werden sich hier bis zum Schluss reinhängen." Trotz der jüngsten Rückschläge (0:4 gegen Herne, 1:2 gegen Bielefeld II, 1:1 in Emsdetten) bleibt der "Boxer" gewohnt kämpferisch: "Wir haben es nach wie vor selbst in der Hand. In Lotte und Münster müssen wir zwei Mal auswärts ran, davon ist eigentlich ein Sieg dringend erforderlich. Anschließend gibt es zwei Heimspiele gegen Delbrück und Rheine, in denen wir weiteren Boden gutmachen können." Täuber deutlich: "Es muss punktemäßig etwas passieren."

Nach wie vor bangt der ehemalige Schalker um Offensiv-Kraft Miguel Pereira, dem weiterhin Wadenprobleme zu schaffen machen: "Miguel ist kein wehleidiger Typ, aber wenn er schon beim Auslaufen nicht normal joggen kann, dann weiß man, was los ist. Wir sind auf Leute wie Pereira und Kalayci einfach angewiesen, ohne sie wird es in der Offensive schwer." Kleiner Widerspruch: Mit Hassan Fidan lauert ein Younster (fünf Saisontore). Täuber: "Richtig, ich halte viel von Fidan, er wird sich garantiert entwickeln, aber junge Leute unterliegen eben gewissen Schwankungen. Das ist Mal himmelhochjauchzend, Mal zu Tode betrübt." Gerade deswegen hat Täuber seine Führungs-Crew eingeschworen: "Akteure, wie Rantzow, Krantz, Olschewski oder Pereira müssen die anderen mitreißen."

Autor: tt

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