Nur ein Pünktchen aus den letzten vier Partien holte der Duisburger SV. Auch gestern Nachmittag musste die Truppe von Trainer Jörg Kessen eine 1:4 (0:2)-Pleite in Sterkrade hinnehmen.

STERKRADE – DSV 1900 4:1

Drei Pausen-Wechsel reichten nicht

14. April 2007, 19:41 Uhr

Nur ein Pünktchen aus den letzten vier Partien holte der Duisburger SV. Auch gestern Nachmittag musste die Truppe von Trainer Jörg Kessen eine 1:4 (0:2)-Pleite in Sterkrade hinnehmen. "Vor allem die erste Halbzeit haben wir vollkommen verschlafen, konnten froh sein, dass wir nicht höher zurücklagen", befand DSV-Coach Jörg Kessen. 2:0 lautete es nämlich durch Treffer von Serat Erdogan (5.) und Björn Hlavaty (15.) bereits nach einer Viertelstunde für die Gastgeber. "In der Zeit haben wir die Partie verloren und nicht danach", stellte Kessen klar.

Das sah auch sein Gegenüber Dirk Wißel so: "Wir waren am Anfang sehr überlegen, ich würde sogar von einer absolut einseitigen Sache sprechen. Eigentlich hätten wir noch die eine oder andere Chance nutzen müssen, um mit einer höheren Führung in die Kabine zu gehen."

[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/001/068-1083_preview.jpeg Jörg Kessen.[/imgbox]Und wie es dann nun einmal im Fußball so ist. Der Gast aus Duisburg wechselte gleich drei Mal aus (Kessen: "Ich hätte auch fünf Leute runtergenommen, wenn ich gedurft hätte.") und kam mit einem anderen Gesicht auf das Feld. Nur acht Zeigerumdrehungen musste Kessen warten, ehe das Anschlusstor von Michael Burek fiel. "Danach hatten wir mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß, doch er ist uns nicht gelungen", ärgerte sich der 1900-Linienchef. Wißel bestätigt:

"In dieser Phase hatten wir Glück. Ich war froh, dass wir dann die Entscheidung erzielt haben." Und zwar erneut durch Erdogan (80.). Thorsten Merkel besorgte den 4:1-Endstand (86.). "In den letzten Minuten hat einfach die Kraft gefehlt, wenn man bei den Temperaturen einem frühen 0:2-Rückstand hinterherlaufen muss", erklärte Kessen. Die Sterkrader haben sich mit dem Erfolg auch gleichzeitig ihren Ausflug nach Amsterdam versüßt, ihr Trainer ließ es hingegen ruhiger angehen und sich bei Comedian Dieter Nuhr in Köln unterhalten.

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