Noch ist nichts gewonnen: Auch wenn die Voraussetzungen für das Erreichen des PLAY-OFF-HALBFINALE nach dem 91:70 Erfolg im Hinspiel für die HTC-Damen nicht schlecht stehen, am Samstag um 18 Uhr (SH Nippeser Tälchen, Niehler Kirchweg 35, 50733 Köln) wird die DJK Köln-Nord alles daran setzen mit einem Kraftakt doch noch den Einzug in die nächste Runde zu erkämpfen.

2. Damen Basketball Bundesliga Nord: Hernes Ziel sind die Play-Off-Halbfinals

Am Samstag den Einzug perfekt machen

13. April 2007, 20:28 Uhr

Noch ist nichts gewonnen: Auch wenn die Voraussetzungen für das Erreichen des PLAY-OFF-HALBFINALE nach dem 91:70 Erfolg im Hinspiel für die HTC-Damen nicht schlecht stehen, am Samstag um 18 Uhr (SH Nippeser Tälchen, Niehler Kirchweg 35, 50733 Köln) wird die DJK Köln-Nord alles daran setzen mit einem Kraftakt doch noch den Einzug in die nächste Runde zu erkämpfen.

„Köln hat nichts mehr zu verlieren, die werden am Anfang noch einmal Vollgas geben, um sich vielleicht schnell einen Vorsprung zu erkämpfen. Da gilt es gerade in den ersten Minuten konsequent dagegenzuhalten, wir wollen selbst die Partie bestimmen und können den Druck auf Köln noch mal deutlich erhöhen, wenn wir gut in die Partie starten“ weiß HTC-Trainer Marek Piotrowski genau, dass seinem Team noch 40 schwierige Minuten bevorstehen, bevor der Traum vom PLAY-OFF-HALBFINALE dann hoffentlich Wirklichkeit werden wird.

Die DJK Köln-Nord hat sich auf jeden Fall noch nicht aufgegeben, am Samstag gibt es bei dem Team aus der Domstadt freien Eintritt, damit vielleicht noch mehr Zuschauer den Weg in die SH Nippeser Tälchen finden. Die Kölner Trainer Matt Dodsen und Manuel Hauff hoffen zudem darauf, dass mit Nathalie Jazmati (zog sich beim letzten Hauptrundenspiel in Herne eine Verletzung zu) und/oder Andrea Mersch (zuletzt erkrankt) mindestens eine etatmäßige Aufbauspielerin wieder zur Verfügung stehen wird. Damit soll mehr Druck auf die HTC-Aufbauspielerin Rochelle Vaughn ausgeübt werden, um das HTC-Angriffsspiel schon im Ansatz zu zerstören. Sicherlich werden sich die Kölner Übungsleiter auch gegen Verena Stemmermann etwas einfallen lassen, die mit 29 Punkten im Hinspiel einen großen Anteil am Erfolg der HTC-Damen hatte.

Darauf sind die Hernerinnen aber vorbereitet: „Wenn sich Köln dazu entschließt auf den Aufbau- und Flügelpositionen intensiver zu verteidigen, dann gibt es zwangsläufig mehr Platz unter den Körben für Lucie Balandis und Gabriela Mrohs-Czerkawski, was wir dann eben in Korbnähe konsequent nutzen müssen. Taktisch haben wir da sicherlich viele Möglichkeiten, zumal ja unsere Flügelzange Maike Holstein und Verena Stemmermann brandgefährlich ist. Schlüssel zum Erfolg wird aber ganz sicher wieder unsere eigene Verteidigung sein, dadurch haben wir am letzten Wochenende schon viel besser ausgesehen als im letzten Hauptrundenspiel eine Woche davor. Und es heißt ja immer „alle guten Dinge sind drei“ und das wollen wir mit dem dritten Sieg in Serie in Köln bestätigen, wir fahren da ganz sicher nicht nur hin, um unseren Vorsprung über die Zeit zu retten, unser Ziel ist es ganz klar, auch das Rückspiel in Köln zu unseren Gunsten zu entscheiden“ gibt Trainer Marek Piotrowski die Zielsetzung mit klaren Worten vor.

Und bei dieser schwierigen Aufgabe zeichnet sich ab, dass die HTC-Damen einmal mehr auf die Unterstützung ihrer treuen Fans setzen dürfen, nach dem tollen Erfolg vom letzten Wochenende wollen sehr viele Zuschauer den Einzug in das PLAY-OFF-HALBFINALE in Köln live miterleben, so dass es durchaus möglich ist, dass der Heimvorteil für Köln vielleicht nur auf dem Papier vorhanden ist.

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