Der 3:2-Sieg der Düsseldorfer in Uerdingen hat gleich mehrere Serien beendet. Zum einen war es die erste Heimniederlage für den KFC. Zum anderen ist die bis dato auswärtsschwache TuRU seit nunmehr drei Partien in der Fremde ungeschlagen.

DÜSSELDORF: Sesterhenn und Agen haben verlängert

"Keine Abstiegs-Gedanken"

13. April 2007, 09:42 Uhr

Der 3:2-Sieg der Düsseldorfer in Uerdingen hat gleich mehrere Serien beendet. Zum einen war es die erste Heimniederlage für den KFC. Zum anderen ist die bis dato auswärtsschwache TuRU seit nunmehr drei Partien in der Fremde ungeschlagen. "Und wir haben zum ersten Mal einen Rückstand in einen Sieg umgebogen", freut sich Frank Benatelli.

Der Trainer der "Landeshauptstädter" hat besonders bei den Seidenstädtern einen großen Fortschritt bei seinem Team erkannt. "Die Mannschaft hat sich toll präsentiert und entwickelt sich stetig weiter." Indiz für das intakte Teamgefühl sind auch die Vertragsverlängerungen von Marc Sesterhenn und Jonas Agen. Beide Akteure unterschrieben jetzt einen Kontrakt für die kommende Spielzeit. "Damit sind wir auf der Torwart-Position sehr gut besetzt", leuchten Benatellis Augen. Zwar kann Agen den starken Stammkeeper Tobias Ritz nicht verdrängen, doch wenn sich der ehemalige Erkenschwicker wie in der Hinserie geschehen, verletzen sollte, weiß Benatelli mit Agen einen guten Linientiger in der Hinterhand.

Nicht ganz so rosig sieht es derweil für Florian Grewe (Muskelverhärtung im Oberschenkel), Sesterhenn (Leistenprobleme) und Carsten Weiß (Schienbeinentzündung) aus. "Sie werden auch am Sonntag gegen Duisburg II ausfallen", runzelt der Ex-Profi die Stirn. Dafür kann der ehemalige Bochumer allerdings wieder auf die Dienste von Engin Kizilaslan bauen, der bereits in Uerdingen auf der Bank saß, gegen den MSV aber wieder zum Einsatz kommen wird. Chancen auf Spielpraxis darf sich auch Bernd Willems machen. Die Kiefer-Operation hat er überstanden. "Er wird wieder bei der Truppe sein", wartet Benatelli nur noch auf das grüne Licht des Abwehrrecken.

Auf dieses wartet auch Heinz Schneider, allerdings an der Vertragsfront. Der TuRU-"Boss" ist wieder in Deutschland und hat die Gespräche aufgenommen. "Unsere Jungs haben Priorität", will Benatelli erst einmal mit seinen aktuellen Akteuren Klarheit haben, bevor er sich mit externen Neuzugängen beschäftigt. "Danach werden wir sehen, auf welchen Positionen wir noch Verstärkungen benötigen. Auf jeden Fall sind wir noch auf der Suche nach einem echten Knipser."

Damit die TuRU in der kommenden Spielzeit nicht erneut um den Klassenerhalt spielen muss. Zwar rangiert Düsseldorf derzeit nicht im Keller, "aber in der Bundesliga ging es verdammt schnell", warnt der Fußballlehrer. "Hannover ist wieder drin, Berlin auch. Wir dürfen das untere Ranglisten-Drittel nicht aus dem Auge lassen, auch wenn ich mir über den Abstieg keine Gedanken mehr mache."

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