Dem italienischen Traditionsverein AC Parma droht der Bankrott. Die Profis des Klubs, die seit Monaten kein Gehalt mehr bekommen haben, drohen mit einer Klage, sollten sie nicht bis zum 12. Juli ihre Gehälter bekommen.

AC Parma vor dem finanziellen Kollaps

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01. Juli 2004, 13:27 Uhr

Dem italienischen Traditionsverein AC Parma droht der Bankrott. Die Profis des Klubs, die seit Monaten kein Gehalt mehr bekommen haben, drohen mit einer Klage, sollten sie nicht bis zum 12. Juli ihre Gehälter bekommen.

Dem italienischen Traditionsklub AC Parma, der nach der Insolvenz der Muttergesellschaft Parmalat in Schwierigkeiten geraten ist, droht der finanzielle Zusammenbruch. Die Spieler des Vereins, die seit Monaten keine Gehälter mehr bekommen, drohen mit einer Klage, sollten sie nicht umgehend ihr Geld erhalten.

Dies könnte zur Einleitung eines Konkursverfahrens führen, berichtete die Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport in ihrer Donnerstag-Ausgabe. Zu diesem Schritt waren die Spieler von der Fußball-Profi-Gewerkschaft AIC aufgerufen worden. "Sie haben schon zu lange gewartet", sagte AIC-Präsident Sergio Campana.

Bis zum 12. Juli müssen Gehälter gezahlt werden

Sollte Parmalats Insolvenzverwalter Enrico Bondi, der seit Januar AC Parma leitet, das Geld für die Gehälter nicht auftreiben, könnte dem Verein der Konkurs nicht erspart bleiben. Bis 12. Juli hat der Klub nun Zeit, die Spielergehälter zu zahlen, eine Bedingung, um die Lizenz für die nächste Saison zu erhalten.

Ausverkauf beginnt

Um das Geld einzutreiben, muss sich der AC Parma von einigen seiner Starspieler trennen. Der 21-Jährige Alberto Gilardino, der in Italien als großes Nachwuchstalent gefeiert wird, soll zum AS Rom wechseln. Auch Verteidiger Matteo Ferrari (25) soll nach Rom ziehen. Weitere Parma-Spieler auf Vertragssuche sind der Japaner Hidetoshi Nakata und der Torhüter Sebastian Frey.

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