Sein Comeback hatte sich Slawomir Szymaszek ganz anders vorgestellt. Nach vierwöchiger Rotsperre kehrte der polnische Torhüter zwischen die KFC-Pfosten zurück – und musste die erste Heimniederlage der Saison hautnah miterleben.
„Natürlich ist das ärgerlich. Für mich, aber auch für die Mannschaft. Wir haben eine gute Chance verpasst, auf Platz drei zu springen“, meint der 33-Jährige nach der überraschenden 2:3-Pleite gegen TuRu Düsseldorf.

Uerdingen: Szymaszeks verpatztes Comeback

Auf dem Weg ins Niemandsland

12. April 2007, 19:22 Uhr

Sein Comeback hatte sich Slawomir Szymaszek ganz anders vorgestellt. Nach vierwöchiger Rotsperre kehrte der polnische Torhüter zwischen die KFC-Pfosten zurück – und musste die erste Heimniederlage der Saison hautnah miterleben.
„Natürlich ist das ärgerlich. Für mich, aber auch für die Mannschaft. Wir haben eine gute Chance verpasst, auf Platz drei zu springen“, meint der 33-Jährige nach der überraschenden 2:3-Pleite gegen TuRu Düsseldorf.

Seinen Stammplatz sieht er trotz dreier Gegentore nicht in Gefahr: „Der Trainer entscheidet über die Aufstellung. Ich bin mir sicher, dass ich auch in Homberg wieder spielen werde. Die Leistungen über die Saison gesehen sprechen für mich.“

Und damit gegen seinen Vertreter Christian Börkel, der zuletzt in die Startelf gerückt war und mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatte. „Das Verhältnis zwischen mir und Christian ist super, wir sprechen im Training viel miteinander. Er hat in den letzten Spielen wirklich gut gespielt“, lobt der Routinier den 24-Jährigen.

Bezeichnend für die momentane Verfassung der gesamten Mannschaft sei die Entstehung der TuRu-Treffer: „Zwei Tore fallen nach Standardsituationen, das dritte Tor ist ein Ostergeschenk. Das zeigt deutlich unsere Konzentrationsprobleme. Wir sind in Spielen gegen Teams aus dem Tabellen-Mittelfeld einfach nicht motiviert genug.“ In dem fehlenden Engagement seiner Kollegen sieht Szymaszek Qualitätsmängel: „Vor allem den jungen Spielern fällt es schwer, sich zu motivieren. Das ist auch ein Zeichen von fehlender Klasse.“

Nach der neunten Niederlage der Spielzeit ist die Luginger-Elf als Sechster auf direktem Weg ins Mittelfeld der Tabelle, bildet mit sieben weiteren Teams die große Gruppe jener Mannschaften, für die nach oben und unten nichts mehr geht. Entsprechend halbherzig formuliert Szymaszek das Saisonziel: „Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich sammeln.“

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