Theo Schneider, Trainer der BVB-Reserve, gibt sich weiter kämpferisch.

BORUSSIA DORTMUND II: Senesie tritt auf der Stelle

Gewinnen, vorlegen, hoffen

tt
12. April 2007, 16:25 Uhr

Theo Schneider, Trainer der BVB-Reserve, gibt sich weiter kämpferisch. "Wir können uns nichts erlauben und haben am Freitag gegen Wuppertal ein ganz entscheidendes Spiel vor der Brust. Für uns bietet sich die Chance, vorzulegen und damit Konkurrent Kiel, der immer noch nicht außer Reichweite ist, unter Druck zu setzen." Der Ex-Profi räumt ein:

"Natürlich muss man auch ein bisschen auf die anderen Resultate hoffen, aber ich habe auch im Hinterkopf, dass unsere sehr wichtigen Partien gegen untere Mannschaften noch kommen."

Die Tatsache, dass seine Truppe gegen die Favoriten Dresden (2:3), Düsseldorf (1:0) oder Osnabrück (1:1) mehr als achtbar spielte und dabei keineswegs als Kanonenfutter weggeballert wurde, macht dem Coach Mut: "Das zeigt: Meine Jungs kämpfen ganz heiß darum, den Klassenerhalt zu schaffen. Auch das aufgeholte 0:2 in Magdeburg ist ein Beleg für die tolle Moral in der Truppe."
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/613-617_preview.jpeg Sahr Senesie (Foto: firo). [/imgbox]
Für Freitag plant Schneider sowohl Torwart Sören Pirson als auch Mittelfeld-Leistungsträger Daniel Gordon sowie Lars Ricken und Uwe Hünemeier ein. "Man darf nicht vergessen, dass drei der aufgezählten Leute ohnehin zu unseren Akteuren zählen, also ist es keine Zufuhr aus dem Profi-Bereich", betont "TS", dafür wäre die Erfahrung von Ricken umso wichtiger: "Er hat in den Einsätzen und den absolvierten Trainings-Einheiten bei uns eine absolute Vorbild-Rolle übernommen." Schneider weiß, was nach der Verbannung in die Reserve, die mittlerweile annulliert wurde, angesagt ist: "Trainieren, Zähne zusammenbeißen, anbieten. Nur so geht es."

Mit Sahr Senesie, dem Top-Torjäger der Schwarz-Gelben, kann der Linien-Chef auch gegen die Bergischen nicht planen. "Er tritt auf der Stelle", stöhnt Schneider, "Sahr kann noch kein Mannschafts-Training absolvieren, ist noch nicht bei 100 Prozent. So hat es keinen Zweck." Das Ziel: Einsatzfähigkeit bis zum Kräftemessen mit dem VfB Lübeck. Schneider: "Nach Wuppertal haben wir eine Woche Pause, die Zeit muss entsprechend genutzt werden, um Senesie wieder ganz fit zu kriegen."
Aber auch ein anderes Thema steht oben auf der To-do-Liste: Vertrags-Gespräche. Schneider: "Wir müssen Gas geben, nach Wuppertal werden Gespräche geführt. Ganz gleich, in welcher Liga wir kommende Saison spielen: Man muss gut vorbereitet sein."

An das Hinspiel gegen die Fuchs-Truppe hat der BVB-Coach keine ganz so schlechten Erinnerungen: "Eine unglückliche 1:2-Niederlage, David Vrzogic hatte noch eine Riesen-Chance zum Ausgleich. Wir werden versuchen, das Ergebnis diesmal ins Positive umzuwandeln, auch wenn ein Gaetano Manno an einem guten Tag eine ganze Abwehr verrückt machen kann. Leute, wie Rietpietsch oder Damm muss man auch immer im Auge behalten, sie setzen in der WSV-Offensive Akzente."

Autor: tt

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