Nach zwei Niederlagen in Serie beträgt der Abstand für den SV Wanheim 1900 zur Spitze bereits neun Zähler und das bei noch 18 zu vergebenden Punkten.

Bezirksliga 8 Niederrhein: 25. Spieltag, Expertentipp von Daniel Müller (Spielführer SV Wanheim 1900)

"Wollen noch so viele Punkte wie möglich holen"

11. April 2007, 15:31 Uhr

Nach zwei Niederlagen in Serie beträgt der Abstand für den SV Wanheim 1900 zur Spitze bereits neun Zähler und das bei noch 18 zu vergebenden Punkten. "Wir müssen ehrlich zu uns sein und einsehen, dass der Zug für uns wohl abgefahren ist", stellt Daniel Müller, seit zwei Jahren als Akteur in Diensten des Clubs aus dem Duisburger Süden, fest und fügt erklärend an: "Wir haben zwar zwei Partien am Stück verloren, aber da war jedes mal Pech im Spiel, weil wir unsere Überlegenheit nie in Tore ummünzen konnten."

Trübsal möchte man bei den Roß-Kickern dennoch nicht blasen, da man mit dem gesamten Saisonverlauf am Honnepfad doch recht zufrieden sein kann. Nun erwarten die Wanheimer am Sonntag das Kellerkind Safakspor, das durch den Sieg am Ostermontag gegen Union Mülheim die Abstiegsränge zumindest vorübergehend verlassen hat. "Ich bin zuversichtlich, dass wir die Punkte dieses mal wieder hier behalten", ist sich Müller sicher und gibt ein einfaches Rezept vor, das auch in den vorherigen Begegnungen sicher gut funktioniert hätte: "Vorne die Ladehemmungen abstellen und hinten sicher stehen."

Müller, selbst wichtiger Bestandteil der Viererkette und seit dieser Saison Spielführer, denkt, dass der Aufsteiger in die Landesliga entweder aus Mülheim oder Oberhausen kommt. "Ich glaube nicht, dass es Preußen Duisburg schafft", erklärt der Immobilienkaufmann, "die sind meines Erachtens nicht stark genug." Die Klaß-Schützlinge, dank der Niederlage von BW Lirich und dem eigenen Erfolg gegen Hertha Hamborn, die nun endgültig als erster Absteiger feststehen, auf Rang zwei der Tabelle geklettert, treten an diesem Spieltag bei Hamborn 90 an. "Das wird schwer dort zu bestehen. Ich gehe von einem Remis aus", sagt der 25-Jährige voraus.

Klassen-Primus Heimaterde hat an diesem Spieltag ein Derby vor der Brust. Sie treten beim Tabellen-Siebten Union Mülheim an. "Die drei Punkte gehen nach Heimaterde. das lassen die sich nicht nehmen", denkt Müller, der seine Schuhe schon für Hamborn 07 und den Duisburger SV 1900 schnürte. "Wir planen bereits für die nächste Spielzeit. Wenn wir so zusammenbleiben und uns noch auf einigen Positionen geschickt verstärken, können wir in der nächsten Saison wieder voll angreifen", ballt der Kicker seine Faust, "denn ich will bald in der Landesliga spielen."

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