Der Osterknaller steht an. Ab 15 Uhr will der Ligaprimus RWO am Montag Revanche nehmen für die 0:1-Hinspiel-Pleite in Velbert. Zudem soll mit einem Dreier der Konkurrent endgültig aus dem Aufstiegsrennen gekegelt werden. Doch bevor Kleeblatt-Coach Hans-Günter Bruns auf die Partie eingeht, hat er, wie der Sportliche Leiter Thomas Dietz (siehe Nachgefragt), etwas anderes auf dem Herzen bezüglich der Reaktionen auf die letzten Leistungen.

RWO: Bruns rückt die ausgeuferten Ansprüche zurecht

Osterknaller wohl ohne den Kapitän

cb
09. April 2007, 11:48 Uhr

Der Osterknaller steht an. Ab 15 Uhr will der Ligaprimus RWO am Montag Revanche nehmen für die 0:1-Hinspiel-Pleite in Velbert. Zudem soll mit einem Dreier der Konkurrent endgültig aus dem Aufstiegsrennen gekegelt werden. Doch bevor Kleeblatt-Coach Hans-Günter Bruns auf die Partie eingeht, hat er, wie der Sportliche Leiter Thomas Dietz (siehe Nachgefragt), etwas anderes auf dem Herzen bezüglich der Reaktionen auf die letzten Leistungen.

„Es ist Zeit dafür, etwas anzusprechen. Seit den Transfers von Markus Kaya und Thomas Schlieter hat es bei einigen einen Realitätsverlust gegeben. Wir haben nicht Per Mertesacker und Michael Ballack verpflichtet, sondern zwei sehr gute Oberliga-Akteure, die uns sportlich und menschlich nach vorne bringen. Aber die Ansprüche sind ausgeufert, das müssen wir korrigieren.“ Der Ex-Profi betont: „Ich habe immer gesagt, wie schwer das Jahr wird. Die Klasse ist ausgeglichen, jeder hängt sich gegen uns besonders rein. Wir müssen immer ans absolute Limit gehen, um erfolgreich zu sein, da kann man nicht so blauäugig sein und denken, wir gehen so glatt durch die Saison wie die Butter durch das Messer.“[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/248-250_preview.jpeg Verteidigt sein Team gegen die Kritik: Hans-Günter Bruns.[/imgbox]

Kämpferisch legt sich der Trainer fest: „Ich bin sicher, wir steigen am Ende auf. Und wenn das gelingt, hat die Truppe eine riesige Spielzeit hingelegt. Am liebsten wollen wir auch immer schönen Fußball spielen, aber da haben die Gegner auch noch ein Wort mitzureden. Eines steht fest, ich werde das Team gegen alles verteidigen, die Jungs haben das verdient.“

Vertrauensvorschüsse von Bruns, die RWO ganz schnell bestätigen möchte. Am besten schon gegen Velbert, auch, wenn der Linienchef noch nicht genau weiß, auf wen er bauen kann. Während Tim Reichert nach seiner Grippe am Freitag wieder ins Training einstieg, sieht es bei seinem Bruder Benjamin (starke Erkältung) „sehr schlecht aus“, wie Bruns erklärt.

Daher muss das Topspiel wohl ohne den Kapitän der Oberhausener über die Bühne gehen, was nichts daran ändert, dass Bruns sicher ein ganz frühes Tor herbeisehnt, nachdem es zuletzt 261 Minuten keinen eigenen Treffer zu bejubeln gab. Bruns: „Ich denke, unser Manko der letzten Wochen ist ganz schnell zu erklären. Vieles liegt an der schlechten Chancenverwertung, das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Meine Mannschaft braucht Erfolgserlebnisse, um sich noch besser zu pushen, daher müssen wir auch schnell wieder zu unserem Spiel finden. Aus diesem Grund haben wir unter der Woche viel auf Kleinfeldern geübt, um mit wenigen Kontakten zu agieren.“

Alles Maßnahmen, um Velbert am Montag in die Knie zu zwingen. Bruns berichtet mit Blick auf den Kontrahenten: „Ich denke, Velbert könnte etwas schwächer sein als in der Hinrunde. Aber die sind heiß und wir wissen genau, was auf uns zukommt. Wichtig ist, den Gegner zu attackieren, denn in der Hintermannschaft haben sie sicher an Qualität verloren. Auch wenn die Aufgabe sehr hart wird, sind wir in der Lage, den Dreier bei uns zu behalten.“

Autor: cb

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