Es bleibt dabei! Den VfL-Amateuren fehlt es weiterhin an Konstanz. Das liegt zum einen an der Unerfahrenheit, zum anderen an dem mittlerweile „mörderischen“ Programm. Oberliga, Kreispokal, internationale Nachwuchsrunde - das alles geht mit einem kleinen Kader schon gehörig an die Substanz. Und so wurde auch das Nachholspiel am Gründonnerstag bei Eintracht Rheine zu einem Spiegelbild der letzten Wochen. Eine Halbzeit topp, eine Hälfte flop.

BOCHUM II: "Mörderisches" Programm geht an Substanz

Michaty-Team weiter unbeständig

07. April 2007, 20:24 Uhr

Es bleibt dabei! Den VfL-Amateuren fehlt es weiterhin an Konstanz. Das liegt zum einen an der Unerfahrenheit, zum anderen an dem mittlerweile „mörderischen“ Programm. Oberliga, Kreispokal, internationale Nachwuchsrunde - das alles geht mit einem kleinen Kader schon gehörig an die Substanz. Und so wurde auch das Nachholspiel am Gründonnerstag bei Eintracht Rheine zu einem Spiegelbild der letzten Wochen. Eine Halbzeit topp, eine Hälfte flop.

Am Ende erzielte man ein leistungsgerechtes 1:1 und bleibt damit wohl bis zum Saisonende im Niemandsland der Tabelle. Trainer Nico Michaty: „Die ersten 45 Minuten waren das Beste, was wir in der Rückrunde gespielt haben, doch mit dem schnellen Ausgleich nach der Pause war alles vorbei.“

Sebastian Hille, der am letzten Sonntag mit zwei Treffern gegen Wattenscheid das Remis rettete, hatte den VfL in Führung gebracht. Michaty: „Danach hatten wir sechs, sieben gut herausgespielte Möglichkeiten, die wir nicht genutzt haben. In der zweiten Halbzeit gab es davon nichts mehr zu sehen.“ Damit seine Schützlinge einmal durchschnaufen können hat der Coach der Mannschaft zwei freie Tage genehmigt, erst Montag geht es wieder auf den Trainingslatz. Michaty: „Ich glaube, danach haben wir noch 16 Partien in acht Wochen, da tut die Pause wohl richtig gut.“

Bereits am Donnerstag steht das nächste schwere Auswärtsmatch auf dem Programm. Beim Tabellenführer SC Verl wird es für die Bochumer doppelt schwer. „Sie haben die beste Ausgangsposition und auch die beste Mannschaft, aber gerade in solchen Partien, das haben wir zuletzt gegen Münster bewiesen, wächst mein Team oft über sich hinaus.“

Bis auf Pascal Groß hat sich das VfL-Lazarett gelichtet, auch Dilaver Güclü konnte nach seiner schweren Schulterverletzung schon wieder die ersten Kurzeinsätze verzeichnen.

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