Ex-Profi Michael Schjönberg wird mit sofortiger Wirkung Sportdirektor beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern. Der 40 Jahre alte Däne, der zwischen 1996 und 2001 für den FCK spielte und mit den `Roten Teufeln´ 1998 deutscher Meister wurde, unterschrieb einen Dreijahresvertrag und übernimmt die vakante Stelle. Schjönbergs Vertrag mit dem Bundesligisten Hannover 96, bei dem er ebenfalls aktiv gewesen und zuletzt als Amateurtrainer angestellt war, wurde mit sofortiger Wirkung `in gegenseitigem Einvernehmen´ aufgelöst.

Schjönberg neuer Sportdirektor in Kaiserslautern

Vertrag bis 2010

04. April 2007, 18:28 Uhr

Ex-Profi Michael Schjönberg wird mit sofortiger Wirkung Sportdirektor beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern. Der 40 Jahre alte Däne, der zwischen 1996 und 2001 für den FCK spielte und mit den `Roten Teufeln´ 1998 deutscher Meister wurde, unterschrieb einen Dreijahresvertrag und übernimmt die vakante Stelle. Schjönbergs Vertrag mit dem Bundesligisten Hannover 96, bei dem er ebenfalls aktiv gewesen und zuletzt als Amateurtrainer angestellt war, wurde mit sofortiger Wirkung `in gegenseitigem Einvernehmen´ aufgelöst.

`Es ist schön, wieder hier zu sein. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und denke, dass wir hier in Kaiserslautern alle gemeinsam die angestrebten Ziele erreichen können´, sagte Schjönberg, der in 117 Spielen für die Lauterer 13 Tore erzielte. Der Traditionsklub ist in der 2. Liga durch die jüngste 0: 3-Niederlage gegen den MSV Duisburg auf den sechsten Rang zurückgefallen und hat drei Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. Als Sportdirektor waren neben Schjönberg auch die Weltmeister Jürgen Kohler und Guido Buchwald gehandelt worden.

`Michael Schjönberg hat die Mentalität, die zu Kaiserslautern passt. Das hat er schon in seiner Zeit als Spieler hier vorgelebt. Ich bin überzeugt, dass er sich schnell einarbeiten wird und unser sportliches Team verstärkt´, sagte der FCK-Vorstandsvorsitzende Erwin Göbel. Das Amt des Amateurtrainers in Hannover übernimmt kommissarisch Schjönbergs bisheriger Assistent Carsten Willmann. Eine `solch große Chance´ habe man Schjönberg nicht verbauen wollen, sagte Hannovers neuer Sportdirektor Christian Hochstätter, deshalb sei man seiner Bitte um Vertragsauflösung ohne Zögern nachgekommen.

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