Der FC Porto hat den noch bis 2006 laufenden Vertrag mit seinem Trainer Jose Mourinho aufgelöst. Der Portugiese ist derzeit der Favorit auf den Trainer-Posten beim englischen Erstligisten FC Chelsea London.

Porto löst Vertrag mit Mourinho auf

beb
01. Juni 2004, 21:51 Uhr

Der FC Porto hat den noch bis 2006 laufenden Vertrag mit seinem Trainer Jose Mourinho aufgelöst. Der Portugiese ist derzeit der Favorit auf den Trainer-Posten beim englischen Erstligisten FC Chelsea London.

Einem Wechsel vom Jose Mourinho vom FC Porto zum FC Chelsea London scheint nichts mehr im Weg zu stehen. Der Champions-League-Sieger und sein bisheriger Trainer haben ihren bis 2006 geltenden Vertrag aufgelöst und damit den Weg für einen Wechsel des Coaches zum englischen Premier-League-Klub frei gemacht. Nach Angaben eines portugiesischen Rundfunk-Senders erhält Porto für die Freigabe seines Trainers von den Briten eine Ablöse von 2,5 Millionen Euro.

Zudem muss der 41-Jährige im Kampf um den Trainer-Posten offenbar keine andere Konkurrenz mehr fürchten. Laut Chelsea-Boss Roman Abramowitsch ist der portugiesische Coach der einzige noch verbliebene Kandidat auf den Cheftrainer-Posten beim englischen Premier-League-Klub. "Er ist der Einzige, der noch übrig geblieben ist. Ich hoffe, die Gespräche gehen jetzt in ihre entscheidende Phase", sagte der russische Öl-Magnat der Agentur Interfax.

Am Dienstag traf Mourinho, der den FC Porto zum Triumph in der Champions League am vergangenen Mittwoch in der Arena AufSchalke gegen AS Monaco (3:0) geführt hatte, in London zu Verhandlungen ein. Die Gespräche führt im Auftrag von Abramowitsch Geschäftsführer Peter Kenyon. Auf die Frage, ob er der neue Chelsea-Teammanager werde, antwortete Mourinho: "Kein Kommentar. Sie müssen sich noch ein wenig gedulden." Kenyon stellte eine Pressekonferenz innerhalb der nächsten 24 Stunden in Aussicht.

Chelsea trennt sich am Pfingstmontag von Ranieri

Am Pfingstmontag hatten sich die "Blues" vom italienischen Coach Claudio Ranieri erwartungsgemäß getrennt. Dessen Vertrag lief noch bis 2007. Er kann mit einer stattlichen Abfindung von mehreren Millionen Euro rechnen.

Autor: beb

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