Spitzenspiel am Betzenberg! Am heutigen Montag steigt das Top-Spiel der zweiten Liga zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem MSV Duisburg. „Wir hatten jetzt durch die Länderspielpause 14 Tage Zeit, um uns neu zu sortieren, Ruhe zu finden und all unsere Konzentration zu ballen“, berichtet Trainer Rudi Bommer vor dem schwerem Gang gegen die „Roten Teufel“ und fügt an: „In Lautern muss jeder Lust haben, durch das Feuer zu gehen. Ich erwarte, dass jeder an seine Grenze gelangt. Eine richtungsweisende Partie.“

„Konzentration geballt, kein Psycho-Knacks“/Bommer will neue Serie

„Lust haben, durch das Feuer zu gehen“

tt/ag
02. April 2007, 11:42 Uhr

Spitzenspiel am Betzenberg! Am heutigen Montag steigt das Top-Spiel der zweiten Liga zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem MSV Duisburg. „Wir hatten jetzt durch die Länderspielpause 14 Tage Zeit, um uns neu zu sortieren, Ruhe zu finden und all unsere Konzentration zu ballen“, berichtet Trainer Rudi Bommer vor dem schwerem Gang gegen die „Roten Teufel“ und fügt an: „In Lautern muss jeder Lust haben, durch das Feuer zu gehen. Ich erwarte, dass jeder an seine Grenze gelangt. Eine richtungsweisende Partie.“

Wie in den Wochen zuvor wurde in den Übungseinheiten hart gearbeitet. „Morgen gilt es, diese Leistung auch endlich im Spiel umzusetzen“, fordert der MSV-Coach vehement. Seit Freitag weilt die Mannschaft im Trainingslager in Stromberg/Bingen, um sich dort noch einmal gemeinsam auf die wichtige Partie vorzubereiten. „Es sind noch acht Endspiele, die darüber entscheiden, ob wir am Ende aufsteigen oder nicht. In dieser Phase der Saison sind die Nerven ausschlaggebend dafür, wer am Ende oben steht. Deshalb nehme ich auch meine erfahrenen Kräfte in die Pflicht. Sie sollen Verantwortung übernehmen und die Mannschaft anführen, damit das alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle“, gibt „Ruuudi“ die Marschrichtung am Betze vor, um mit einem Sieg die negative Serie zu beenden und sich im Kampf um den Aufstieg wieder etwas Luft verschaffen.[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/001/473-1490_preview.jpeg Müssen die Negativserie stoppen: MSV-Coach Rudi Bommer und Idrissou. (Foto: firo)[/imgbox]

Verzichten muss er dabei nur auf Necat Ayguen, der in der zweiten Garde Spielpraxis sammeln soll. „Ansonsten sind alle Bord“, verkündet Bommer. Also auch Kapitän Björn Schlicke, der seinen Magen-Darm-Virus überstanden hat und morgen wieder eingreifen kann. Als Alternative steht Quido Lanzaat parat. Ähnlich positiv auch das Befinden von Mittelfeld-Stratege Youssef Mokhtari (Rückenprobleme), mit dem Bommer wohl auch planen kann. Weniger erfreulich sieht es da immer noch im Fall Markus Daun aus, dessen Verletzung im Rücken-Bereich zumindest bis gestern einen Einsatz eher unwahrscheinlich machte. Klemen Lavric ist am Samstag Morgen eingetroffen. Die taktischen Planspiele im Hause Bommer sind eröffnet. „Egal ob Ivo Grlic, Mihai Tararache oder Adam Bodzek. Alle sind gut drauf. Da lasse ich mir Zeit bis morgen“, grübelt der Duisburger Linienchef noch.

Sicher ist nur, dass die Ausrichtung auf jeden Fall verändert wird, um den Gastgebern nicht all zu viel Freiraum zu lassen. „Wir werden anders agieren - nicht mit Ungeduld oder der Brechstange planlos anrennen. Über die Kompaktheit wollen wir hinter den Ball kommen und dann mit dem sich bietenden Raum überlegt nach vorne spielen. Mit dem Kopf arbeiten heißt die Devise“, fordert „RB“ und warnt vor den Stärken der Hausherren: „Dazu müssen wir bei hohen Bällen höllisch aufpassen, denn die Lauterer haben einige gefährliche Kopfballspieler in ihren Reihen. Davor haben wir gehörigen Respekt, aber keine Angst.“

Heute muss die Klatschen-Karawane gestoppt werden. „Bislang wurde unsere Saison von zwei entscheidenden Serien geprägt. Die erste dauerte 16 Spieltage an, wir waren ungeschlagen. Es folgten fünf Matches ohne Sieg, dazu haben wir vier Mal hintereinander verloren“, resümiert der EM-Teilnehmer von 1984, „dadurch haben wir keinen psychischen Knacks bekommen. Wir wussten wie diese Niederlagen zustande gekommen sind. Wir müssen in Kaiserslautern damit anfangen, eine neuen positiven Lauf zu starten. Deshalb fahren wir auch dorthin, um zu gewinnen. Mit einem Zähler sind wir nicht zufrieden.“

Autor: tt/ag

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