Der SV Schermbeck ist auf seinem Weg in die Oberliga eigentlich nicht mehr zu stoppen. Neun Punkte Vorsprung auf den Zweiten aus Wiedenbrück sind ein beruhigendes Polster. Doch von den Vorschuss-Lorbeeren will SVS-Trainer Martin Stroetzel nach wie vor nichts wissen.

SCHERMBECK: "Keiner wird uns zwei Mal schlagen"

"Rosiger" Hackenfort

tr
31. März 2007, 21:08 Uhr

Der SV Schermbeck ist auf seinem Weg in die Oberliga eigentlich nicht mehr zu stoppen. Neun Punkte Vorsprung auf den Zweiten aus Wiedenbrück sind ein beruhigendes Polster. Doch von den Vorschuss-Lorbeeren will SVS-Trainer Martin Stroetzel nach wie vor nichts wissen. "Ich will nicht tiefstapeln, sondern einfach nur Vorsicht walten lassen. Es kann noch so viel passieren, dass noch gar nichts feststeht."

Einen großen Schritt Richtung Meisterschaft könnte am heutigen Sonntag gelingen. Denn dann gastiert Westfalia Rhynern am "Waldsportplatz". Stroetzel: "Das Hinspiel haben wir mit 1:4 verloren, es war unsere einzige sportliche Niederlage." Denn die zweite Pleite musste der SVS am grünen Tisch hinnehmen. "Das wollen wir unbedingt gerade biegen. Ich kann versprechen, dass uns kein Team zwei Mal in einer Saison schlagen wird." Stroetzel weiter: "Wenn wir das Ding gewinnen, haben wir den Zweiten, Dritten und Vierten geschlagen. Vielleicht werde ich dann ein kleines Wörtchen über den Aufstieg verlieren."[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/001/087-1102_preview.jpeg Nicht zu stoppen in der Verbandsliga 1: SV Schermbeck. (RS-Foto) [/imgbox]

Doch bis dahin will er sich noch nicht aus dem Fenster lehnen. "Für alle Gegner sind die Duelle gegen uns ein Highlight. Wir können nicht ein Match spielerisch über die Bühne bringen, sondern müssen immer an die Leistungsgrenzen gehen."

Doch dann zeigt Stroetzel doch noch, dass die sofortige Rückkehr ganz groß geschrieben wird. Bei der Frage nach den Planungen für die neue Spielzeit gibt er zu Protokoll: "Wir planen natürlich für die Oberliga, alles andere wäre blauäugig." Und da kann Schermbeck einen weiteren Erfolg verkünden. Goalgetter Rainer Hackenfort hat seinen Kontrakt verlängert. "Er hat in den letzten beiden Jahren eine Top-Entwicklung hingelegt und wird in seinem dritten Jahr einen großen Schritt machen", prognostiziert Stroetzel seinem Stürmer eine rosige Zukunft. "Damit bleibt der Kader zusammen." Als möglichen Neuzugang wird wieder einmal Hernes Yakub Köse gehandelt. "Seit zwei Jahren ist er im Gespräch", geht Stroetzel mit Bedacht in die Verhandlungen: "Wir würden ihn gerne wieder zurückholen, aber noch ist nichts entschieden."

Bei den Hammern fehlen die verletzten Fabian Hendriks (Schulter ausgekugelt), Florian Gehrmann (Bänderriss im Sprunggelenk) und Stefan Küritz (Knieprobleme). Damit hat SVW-Spielertrainer Uwe Grauer gerade einmal 12 Feldspieler zur Verfügung, muss seinen Kader mit Kickern aus der Reserve und A-Jugend aufstocken. Als Ersatzkeeper steht Mark Bäuerle zur Verfügung, der normalerweise den Kasten der Alt Herren sauber hält. "Wenn wir noch Platz zwei in Aussicht haben wollen, müssen wir in Schermbeck etwas holen", weiß Grauer.

Autor: tr

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