Völlig verdient gewann gestern Nachmittag RW Leithe im Bochumer Derby gegen den VfB Günnigfeld mit 2:0. „Man sieht mal wieder, was Leidenschaft im Fußball bewegen kann“, analysierte ein verärgerter Marco Ostermann, Sportlicher Leiter der Günnigfelder. „Hier haben elf Hasenfüße gegen elf leidenschaftliche Fußballer gespielt.“ In der Tat boten die Gäste wenig zwingenden Fußball und konnten sich auch nur wenige klare Torgelegenheiten erarbeiten.

LEITHE/GÜNNIGFELD: Verdienter 2:0-Erfolg für Rot-Weiß

Günnigfeld fehlt die richtige Einstellung

kub
31. März 2007, 20:49 Uhr

Völlig verdient gewann gestern Nachmittag RW Leithe im Bochumer Derby gegen den VfB Günnigfeld mit 2:0. „Man sieht mal wieder, was Leidenschaft im Fußball bewegen kann“, analysierte ein verärgerter Marco Ostermann, Sportlicher Leiter der Günnigfelder. „Hier haben elf Hasenfüße gegen elf leidenschaftliche Fußballer gespielt.“ In der Tat boten die Gäste wenig zwingenden Fußball und konnten sich auch nur wenige klare Torgelegenheiten erarbeiten.

Die Leither dagegen verschafften sich mit dem Sieg erst einmal ein wenig Luft im Kampf um den Klassenerhalt und legten fünf Punkte zwischen sich und die Abstiegsränge. Dabei mussten sie ab der 23. Minute mit einem Mann weniger auskommen, weil Hakan Gürbuz wegen einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen wurde.
Fußballerisch bot das Spiel wenig Berauschendes.

Bei böigem Wind und auf einem schlecht bespielbaren Platz kamen kaum Kombinationen zustande, beide Mannschaften operierten viel mit langen Bällen. Nach einer Viertelstunde erarbeitete sich Leithe ein sichtbares Übergewicht und kam zu ersten Chancen, die Grabowski (16.) und Bakos (19.) aber vergaben. Fast zwangsläufig gelang Daniel Braun in dieser Phase mit einem 18-Meter-Freistoß in den Torwinkel die verdiente Führung. Nach dem Platzverweis ging ein Riss durch die Aktionen der Gastgeber und der VfB verlagerte das Geschehen in die Hälfte der Leither. Es dauerte dennoch bis zur 30. Minute ehe Matuszak das Tor von Marcel Paul erstmals ernsthaft anvisierte.

Kurz danach traf Ekoko den Ball im Strafraum nicht richtig, doch damit war die Günnigfeledr Herrlichkeit schon wieder vorbei.
Auch nach dem Wechsel war die Mannschaft von Trainer Sascha Etterich zwar feldüberlegen, aber ohne Konsequenz in der Offensive. Leithe zog sich zurück und bekämpfte die harmlosen Günnigfelder. Torchancen sahen die Zuschauer erst wieder ab der 70. Minute. Leithes Bakos scheiterte frei vor Keeper Vilz und im Gegenzug traf Taski nur den Pfosten. Kapitän Grabowski erlöste die Gastgeber dann in der 79. Minute, als er aus Abseitsposition das 2:0 erzielen konnte. „Wir haben heute auch in der Höhe völlig verdient gewonnen“, sagte Trainer Harry Kügler und erntete auch bei seinem Gegenüber Etterich Zustimmung.

Autor: kub

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