Die Saison 2006/2007 verlief für den FC Schwarz-Weiß Silschede in der Kreisliga A2 in Hagen mit Höhen und Tiefen. Nach einem katastrophalen Saisonbeginn mit nur drei Punkten aus zehn Spielen, hat die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz- Kiewitt in der Rückrunde wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Mit zwölf Punkten aus vier Partien hat man in Silschede mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun. Grund genug für die Vereinsführung, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kiewitt fortzusetzen.

Kreisliga A2 Hagen: FC Silschede mischt die Liga auf

"Weichen für die Zukunft gestellt"

sb
30. März 2007, 16:29 Uhr

Die Saison 2006/2007 verlief für den FC Schwarz-Weiß Silschede in der Kreisliga A2 in Hagen mit Höhen und Tiefen. Nach einem katastrophalen Saisonbeginn mit nur drei Punkten aus zehn Spielen, hat die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz- Kiewitt in der Rückrunde wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Mit zwölf Punkten aus vier Partien hat man in Silschede mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun. Grund genug für die Vereinsführung, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kiewitt fortzusetzen.

„Wir sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden und haben zu Beginn der Woche den Vertrag von Karl-Heinz Kiewitt um ein weiteres Jahr verlängert“, verrät Silschedes Ehrenvorsitzender Reinhard Pfleging. Dass die Schwarz-Weißen das erfolgreichste Team nach der Winterpause sind und sogar die Aufstiegskandidaten TSG Sprockhövel II und Hiddinghauser FV besiegt haben, liegt vor allem an der neuen Zusammenstellung der Mannschaft.

„Da hat Kiewitt das richtige Händchen gehabt und gute Leute zu uns geholt“, sagt Pfleging. Oliver Nickel, Thomas de Lorenzis (beide BW Voerde), Admir Omerovic (Türk SE Schwelm) und Pascal Rabe (FC Gevelsberg-Vogelsang) haben den Verein verlassen, doch die Neuzugänge Daniel Utech (TuS Esborn), Sergej Dschurinski (FSV Gevelsberg), Adnan Malanovic (TuS Ennepetal), Giuseppe Pistillo (TSK Hohenlimburg) und Asim Islah (SC Obersprockhövel) konnten die Schwäche der Silscheder im Angriff eindrucksvoll beheben. "Momentan passt einfach alles. Die Moral in der Mannschaft ist sehr gut. Wir haben eine junge Truppe, die Zukunft hat“, schwärmt Pfleging: „Jetzt fehlt nur noch der Kunstrasenplatz. Die Stadt Gevelsberg hat den Baubeginn für 2008 terminiert, so dass wir 2009 endlich einen Kunstrasen bekommen. Das wird sicher noch mehr Leute aus der Umgebung zu uns locken.“

Das Thema Kunstrasen ist also das nächste Großprojekt, das der Verein in Angriff nimmt, nachdem der FC Schwarz-Weiß Silschede sich die schönste Sportanlage im Ennepetal-Kreis aufgebaut hat. Der Bau des Vereinsheims, die Übernahme des Waldstadion Silschede von der Stadt Gevelsberg und der komplette Umbau des Umkleidegebäudes war „nur durch die jahrzehntelange Eigeninitiative und mit erheblichen finanziellen Anstrengungen des Vereins zu schaffen. Aber damit haben wir hier gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit geschaffen und die Weichen für die Zukunft gestellt. Unser Ziel ist es in den nächsten Jahren Bezirksliga zu spielen“, betont Pfleging. Der nächste kleine Schritt Richtung in Richtung höhere Gefilde kann am Sonntag folgen, wenn der VfB Schwelm II zu Gast im Waldstadion ist. Die Schützlinge von Trainer Friedhelm Leiterhold haben sich zwar zuletzt beim 5:0-Erfolg gegen SV Büttenberg in einer guten Verfassung gezeigt, doch die Schwarz-Weißen wollen mit aller Macht in der Rückrundentabelle ganz oben bleiben. Die Mannschaft ist komplett, einzig der Einsatz von Stürmer Malanovic ist noch fraglich.

Autor: sb

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