Die Zeit wird knapp – fünf Spieltage vor dem Ende der Saison liegen die Zweitliga-Basketballer der Grevenbroich Elephants nach wie vor auf einem Abstiegsplatz, zwei Punkte hinter dem „rettenden Ufer“. Am kommenden Samstag steht zudem eine hohe Hürde vor der Mannschaft von Trainer Raphael Wilder. Ab 16.30 Uhr sind die Schlossstädter beim Tabellenfünften Cuxhaven BasCats zu Gast. „Dort müssen wir eine bessere Leistung als in der Vorwoche zeigen. Wir müssen unser Potenzial voll ausschöpfen, um dort eine Chance zu haben. Diese Chancen wollen wir nutzen. Wir müssen auch mal einen Big Point landen“, appelliert Wilder an seine Spieler.

Grevenbroich Elephants müssen nach Cuxhaven

Schwere Aufgabe an der Nordseeküste

30. März 2007, 13:58 Uhr

Die Zeit wird knapp – fünf Spieltage vor dem Ende der Saison liegen die Zweitliga-Basketballer der Grevenbroich Elephants nach wie vor auf einem Abstiegsplatz, zwei Punkte hinter dem „rettenden Ufer“. Am kommenden Samstag steht zudem eine hohe Hürde vor der Mannschaft von Trainer Raphael Wilder. Ab 16.30 Uhr sind die Schlossstädter beim Tabellenfünften Cuxhaven BasCats zu Gast. „Dort müssen wir eine bessere Leistung als in der Vorwoche zeigen. Wir müssen unser Potenzial voll ausschöpfen, um dort eine Chance zu haben. Diese Chancen wollen wir nutzen. Wir müssen auch mal einen Big Point landen“, appelliert Wilder an seine Spieler.

Trotz des Sieges über den SVD Dortmund in der vergangenen Woche war Grevenbroichs Übungsleiter mit der Leistung seiner Schützlinge nicht vollkommen zufrieden: „Seit dem Spiel in Hagen sind wir unter unseren Möglichkeiten geblieben. Ich hoffe, dass gegen Cuxhaven alle Spieler über 40 Minuten Leistung bringen können.“ Die Trainingswoche verlief jedoch wieder wenig vielversprechend. Bisher konnte das Team an keinem Tag komplett trainieren. Center Valeri Klassen, gegen Dortmund mit seiner besten Leistung im Elephants-Dress, ist mit einer Virus-Erkrankung bis Ende der Woche krankgeschrieben. „Ob er spielt? Ich weiß es nicht“, möchte Wilder erst den Gesundheitszustand des 27-Jährigen abwarten.

Ob mit oder ohne Klassen, die Aufgabe in Cuxhaven hat es in sich. Das Team von der Nordsee hat in der laufenden Saison nur drei Heimniederlagen hinnehmen müssen. Neben den Top-Teams BG Göttingen und Mitteldeutscher BC konnten nur noch die NVV Lions Mönchengladbach dort gewinnen. „Das war aber in einer Phase, wo die Lions eh alles gewonnen haben“, so Wilder. Die Stärken im Team von Trainer Benas Matkevicius liegen in der Schnelligkeit und der Athletik. „Wir dürfen diese Mannschaft nicht ins Rollen kommen lassen, sonst kann es ganz schnell vorbei sein“, warnt Grevenbroichs Trainer.

Top-Scorer der Norddeutschen ist Lee Jeka. Der flinke Flügelspieler markiert in der laufenden Saison pro Spiel durchschnittlich 18,8 Punkte und verteilt zudem 4,3 Assists. In den letzten Wochen spielt Jeka vermehrt auf der Aufbauposition. Bedingt wird diese Umstellung durch das verletzungsbedingte Ausscheiden des etatmäßigen Aufbauspielers Dwayne Shackleford. Der US-Amerikaner (17,0 Punkte/4,1 Assists) brach sich vor drei Wochen die Wurfhand und ist wieder in seine Heimat zurückgekehrt.

Auf den Flügelpositionen teilen sich Andreas Hasenkamm (6,9 Punkte) und Neuzugang Nikola Jovanovic die Arbeit. Vor allem Letzterer ist den Elephants aus seiner Zeit in Essen und Düsseldorf bestens bekannt. Bei seinem neuen Arbeitgeber hat der 24-Jährige zu alter Stärke zurückgefunden. In Cuxhaven verbucht Jovanovic im Durchschnitt 15,2 Punkte bei einer Trefferquote von 41,5 Prozent von jenseits der Drei-Punkte-Linie.

Unter den Körben spielt das Duo Broderick Bobb (16,0 Punkte/8,6 Rebounds) und Lukas Dawidowski (11,3/9,4). „Als ob die beiden nicht schon stark genug wären, haben die auch noch einen Axel Pleuger auf der Bank sitzen. Da sind sie definitiv stark besetzt“, urteilt Wilder. Der ehemalige Mönchengladbacher Pleuger kommt in knapp 20 Minuten Spielzeit auf 7,3 Punkte und 6,7 Rebounds.

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