Siggi Sonntag sagt langsam Servus. Der Trainer des GSV Moers wird dem Verein in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Nach nur einem Jahr Trainertätigkeit bei den Grafenstädtern wird er den derzeitigen Tabellenzweiten zum Saisonende verlassen. Das teilte er am späten Dienstagabend dem Vorstand mit. Als Gründe nannte er, dass er das Gefühl hat, nicht alle im Vorstand sind mit seiner Arbeit zufrieden.

GSV Moers: Siggi Sonntag sagt Servus

„Als Aufsteiger und Meister verabschieden“

ag
30. März 2007, 11:59 Uhr

Siggi Sonntag sagt langsam Servus. Der Trainer des GSV Moers wird dem Verein in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Nach nur einem Jahr Trainertätigkeit bei den Grafenstädtern wird er den derzeitigen Tabellenzweiten zum Saisonende verlassen. Das teilte er am späten Dienstagabend dem Vorstand mit. Als Gründe nannte er, dass er das Gefühl hat, nicht alle im Vorstand sind mit seiner Arbeit zufrieden.

Des Weiteren bemängelt er die schlechten Trainingsbedingungen beim GSV.
„Mir stimmen einfach die Rahmenbedingungen nicht. Dazu hatte ich auch nicht immer das Gefühl, dass alle Verantwortlichen, gerade auch die Sponsoren, voll hinter mir stehen. So etwas kann man auch nicht erzwingen. Da passt halt die Chemie nicht. Und deshalb ist es auch nur vernünftig, sich dann im guten Einvernehmen zu trennen“, gibt der GSV-Linienchef zu Protokoll. Dennoch möchte er mit der Mannschaft mit aller Macht versuchen, den Traum von der Verbandsliga wahr zu machen.

Sonntag: „Die Mannschaft und ich sind uns einig, dass wir unser gemeinsames Ziel, den Aufstieg, nicht aus den Augen verlieren werden. Ich werde bis zum Ende der Saison für das Team da sein und versuchen den Aufstieg zu schaffen.“
Nachdem Trainer Sonntag nicht verlängert hat wurden auch die Verträge von Co-Trainer Achim Ahlberg und Torwarttrainer Steffen Limbach nicht verlängert. Mit einem anderen Verein hat Sonntag bisher nicht gesprochen: „Es gab keinerlei Kontakte. Der GSV hat bei mir äußerste Priorität, und ich würde mich aus Moers gern als Aufsteiger und Meister verabschieden.“

Autor: ag

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