So langsam aber sicher kehrt beim WSV Bochum wieder Ruhe ein. Großen Anteil daran hat auch die Mannschaft, die zumindest sportlich mit ihrem 3:2-Erfolg im Derby gegen RW Leithe in sichere Gefilde zurückgekehrt ist, derzeit heißt das Resultat Platz acht. Aber auch der übergebliebene Vorstand arbeitet auf Hochtouren an den Planungen für die kommende Saison. Nach dem Rücktritt von Trainer Thorsten Legat wurde nun Carsten Eversberg als neuer Mann an der Linie präsentiert, jedoch erst ab Beginn der nächsten Spielzeit.

WSV BOCHUM: Eversberg ab der neuen Saison Coach

"Nachwuchsförderung fortsetzen"

kru
29. März 2007, 20:44 Uhr

So langsam aber sicher kehrt beim WSV Bochum wieder Ruhe ein. Großen Anteil daran hat auch die Mannschaft, die zumindest sportlich mit ihrem 3:2-Erfolg im Derby gegen RW Leithe in sichere Gefilde zurückgekehrt ist, derzeit heißt das Resultat Platz acht. Aber auch der übergebliebene Vorstand arbeitet auf Hochtouren an den Planungen für die kommende Saison. Nach dem Rücktritt von Trainer Thorsten Legat wurde nun Carsten Eversberg als neuer Mann an der Linie präsentiert, jedoch erst ab Beginn der nächsten Spielzeit.

"Im Moment stecke ich noch mit Teutonia Riemke im Abstiegskampf, zwar haben wir ein gutes Polster nach unten, aber mir ist es verdammt wichtig, dass ich meine Arbeit dort vernünftig zu Ende führe", erklärt der künftige Werner, der derzeit noch als spielender Coach fungiert, die aktuelle Situation.

Dennoch musste Eversberg nicht lange nachdenken, ob er den Job beim WSV annimmt: "Das ist aus sportlicher Sicht eine sehr reizvolle Aufgabe. Außerdem kenne ich den Großteil der Truppe schon, ich habe ein paar Matches gesehen. Es ist eine junge, gute Mannschaft, die eine Menge Potenzial hat." Sein Zusatz: "Das war im Endeffekt auch ausschlaggebend, dass ich so schnell meine Zusage gegeben habe."

Zwar ist der 34-Jährige nun noch selbst aktiv auf dem Platz, "doch das ist für das nächste Jahr nicht vorgesehen." Eversberg erklärt: "Ich konzentriere mich in erster Linie auf den Trainerjob. Wenn ich dann auch selber aushelfen muss, werde ich natürlich noch einmal die Stiefel schnüren."

Dem ehemaligen Oberliga-Kicker wäre es jedoch lieb, wenn die Schuhe in der Ecke stehen bleiben und sein Team es auf dem Platz selbstständig regelt. Sein Schluss-Satz: "Ich möchte die gute Arbeit in Sachen Nachwuchsförderung fortsetzen. Es wird auch bei mir weiterhin auf die Jugend gesetzt." Bis zum Saisonende wird Co-Trainer Michael Krawczyk, der das Handtuch doch nicht geworfen hat, in Zusammenarbeit mit Jan Kiessling die Truppe zum Klassenerhalt führen. "Das werden die beiden schon regeln", ist sich Vorsitzender Klaus Neuschulte sicher.

Autor: kru

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