Gleich zum Auftakt der EM-Qualifikation müssen die deutschen Fußball-Frauen am 12. April gegen die Niederlande antreten. Dabei stehen DFB-Trainerin Silvia Neid zahlreiche Stammkräfte nicht zur Verfügung. Neben der am Montag zurückgetretenen Steffi Jones muss Nationaltrainerin Silvia Neid auf Torhüterin Silke Rottenberg (Kreuzbandriss), Sandra Minnert (Knorpelschaden im Knie) und Celia Okoyino da Mbabi (Schienbeinbruch) verzichten.

Neid fehlen gegen Niederlande viele Stammkräfte

Quartett nicht dabei

pst1
28. März 2007, 10:36 Uhr

Gleich zum Auftakt der EM-Qualifikation müssen die deutschen Fußball-Frauen am 12. April gegen die Niederlande antreten. Dabei stehen DFB-Trainerin Silvia Neid zahlreiche Stammkräfte nicht zur Verfügung. Neben der am Montag zurückgetretenen Steffi Jones muss Nationaltrainerin Silvia Neid auf Torhüterin Silke Rottenberg (Kreuzbandriss), Sandra Minnert (Knorpelschaden im Knie) und Celia Okoyino da Mbabi (Schienbeinbruch) verzichten.

Trotz der Personalprobleme steht in Saskia Bartusiak (1. FFC Frankfurt) lediglich eine Spielerin ohne Länderspielerfahrung im 18-köpfigen Kader der Welt- und Europameisterinnen. "Auch wenn sie nicht das erste Mal bei uns dabei ist, muss sie sich bestimmt erst wieder bei uns einfinden. International wird nun einmal ein ganz anderes Tempo gespielt als auf Vereinsebene. Ich bin gespannt, wie sie sich gibt", meinte Neid zur Berufung der 24-Jährigen, die beim Leistungstest im Dezember mit guten Werten überzeugen konnte.

Neid, deren Team zuletzt beim Algarve-Cup in Portugal mit dem achten Platz enttäuscht hatte und sich im Hinblick auf die WM in China (10. bis 30. September) noch gewaltig steigern muss, schätzt die Niederlande als härtesten Konkurrenten in der Qualifikation ein. "Das ist zum Auftakt gleich der stärkste Gegner", sagte Neid, die mit ihrer Mannschaft auf dem Weg zur EM-Endrunde 2009 in Finnland noch gegen Wales, Belgien und die Schweiz antreten muss.

In der bisher letzten Partie gegen die Niederländerinnen, die auf dem 18. Platz der Weltrangliste liegen und in diesem Jahr bereits Siege gegen Italien sowie England feiern konnten, musste sich die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Oktober 2004 in Berlin mit einem torlosen Remis zufrieden geben.

Der Qualifikations-Modus sieht vor, dass sich die Sieger der sechs Gruppen für die Endrunde qualifizieren. Die Gruppenzweiten und die vier besten Gruppendritten müssen in die Play-offs. An der Endrunde, für die Gastgeber Finnland automatisch qualifiziert ist, nehmen in zwei Jahren erstmals zwölf anstatt wie bisher acht Mannschaften teil.

Autor: pst1

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