Landshut hat sich mit einem 3:2-Sieg in Schwenningen als dritte Mannschaft für das Halbfinale in der ASSTEL Eishockey Liga qualifiziert, während Bremerhaven und München am morgigen Dienstag in München Spiel sechs bestreiten.

ASSTEL Eishockey Liga: Viertelfinale, Spiel fünf

Auch Landshut im Halbfinale

26. März 2007, 16:28 Uhr

Landshut hat sich mit einem 3:2-Sieg in Schwenningen als dritte Mannschaft für das Halbfinale in der ASSTEL Eishockey Liga qualifiziert, während Bremerhaven und München am morgigen Dienstag in München Spiel sechs bestreiten.

Die Fischtown Pinguins gewannen ihr Heimspiel gegen München vor 2.050 Besuchern deutlich mit 8:2 und verkürzten damit die Serie auf 2:3. Es war nicht der Tag der Münchner Torhüter, denn sowohl Hardi Wild, der nach dem 4:2 sein Gehäuse verließ, wie auch Jochen Vollmer sahen bei jeweils zwei Gegentoren nicht gut aus. Kompon (3.) brachte München in Front, Firsanov (10.) und Boon (12.) brachten die Gastgeber in Front, Györi (16.) gelang im ersten Drittel noch einmal der Ausgleich. Im Mitteldrittel sorgten dann Boon, Bombis, Cameron und Hemmes für klare Verhältnisse, im Schlussdrittel legten Reid und Hemmes noch zwei weitere Treffer nach.

Hochdramatisch war die Partie zwischen Schwenningen und Landshut. Vor 4.510 Zuschauern brachte Junker die Gastgeber in der 2. Minute in Front, Hagelberg gelang in der 8. Minute der Ausgleich. Innerhalb von 23 Sekunden stellten die Cannibals dann in der 51. Minute mit einem Doppelschlag die Weichen auf Halbfinal-Einzug. Houde und erneut Hagelberg sorgten für die Treffer. Hassan gelang zwar nur gut eine Minute später noch einmal der Anschluss, aber dabei blieb es dann auch, weil den Wild Wings in der Schlussminute ein vermeintlicher Treffer zurecht verwehrt wurde, da der Puck die Linie nicht überschritten hatte, wie die Über-Torkamera deutlich zeigte.

In den Play-downs feierte Weißwasser vor 2.865 Besuchern in Dresden einen wichtigen 2:1-Auswärtserfolg nach Penalty-Schießen und könnte sich am Dienstag im Heimspiel angesichts der 3:2-Serienführung den Klassenerhalt sichern. Schmidt brachte die Gastgeber in der 31. Minute in Front, Bartlick gelang in der 55. Minute der späte Ausgleich. Im Penalty-Schießen war nur einer von 12 Schützen erfolgreich und Vozar (Foto: Sport-Press) sorgte mit seinem Siegtreffer für einen Jubel-Orkan bei den zahlreichen mitgereisten Lausitzer Fans.

Kaufbeuren vergab in der zweiten Play-down-Serie seinen ersten Matchball und unterlag in Crimmitschau vor 2.483 Fans mit 1:3, womit die Eispiraten in der Serie auf 2:3 verkürzten. Vollmer (26.) und Friedl (49.) schossen die Gastgeber auf die Siegstraße, nachdem Anschluss-Tor von Juhasz in der 58. Minute wurde es noch einmal spannend, aber Slivchenko machte mit einem Empty-Net-Goal 18 Sekunden vor dem Ende alles klar.

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