Lange Gesichter bei Alemannia Aachen II. Der (einzige) Aufstiegsrivale von RW Oberhausen konnte den Ausrutscher der Konkurrenz nicht ausnutzen. Während die Mannschaft von RW-Trainer Hans-Günter Bruns 0:0 gegen den VfB Speldorf spielte, hätte Aachen mit einem Sieg nach Punkten gleichziehen können. Doch auch die „Alemannen“ kamen gegen den SV Straelen nicht über ein Remis hinaus. 1:1 hieß es nach 90 Minuten. Dabei hatte es lange Zeit gar nicht nach einem Punktgewinn für die Aachener Oberliga-Reserve ausgesehen. Bis zur 70. Minute führte der Gast aus Straelen durch ein Tor von Mario Schwarz 1:0.

Oberliga Nordrhein: Der 25. Spieltag im Überblick

Topduo nur Remis, tolle Kleeblatt-Aktion für Musa Celik

Thomas Ziehn
25. März 2007, 20:58 Uhr

Lange Gesichter bei Alemannia Aachen II. Der (einzige) Aufstiegsrivale von RW Oberhausen konnte den Ausrutscher der Konkurrenz nicht ausnutzen. Während die Mannschaft von RW-Trainer Hans-Günter Bruns 0:0 gegen den VfB Speldorf spielte, hätte Aachen mit einem Sieg nach Punkten gleichziehen können. Doch auch die „Alemannen“ kamen gegen den SV Straelen nicht über ein Remis hinaus. 1:1 hieß es nach 90 Minuten. Dabei hatte es lange Zeit gar nicht nach einem Punktgewinn für die Aachener Oberliga-Reserve ausgesehen. Bis zur 70. Minute führte der Gast aus Straelen durch ein Tor von Mario Schwarz 1:0.

Erst Yunus Balaban konnte die Defensive des SVS überlisten und netzte vor 260 Zuschauern zum 1:1-Endstand ein.

Nach den Ausschreitungen im Hinspiel galt bei der Partie zwischen RW Oberhausen und dem Mülheimer Klub VfB Speldorf erhöhte Sicherheitsstufe. Die Polizei war stark vertreten, um im Notfall sofort eingreifen zu können. Doch alle Aufregung war umsonst: Vor, während und nach dem Spiel blieb es ruhig. Aus Sicht von RWO die vielleicht beste Nachricht. Denn gegen den Abstiegskandidaten fand die Offensive der Oberhausener nie das richtige Rezept. 3.292 Zuschauer sahen zwar etliche Chancen des Tabellenführers, doch keine Tore. Drei Mal retteten Feldspieler der Gäste auf der Linie, in einer Szene klärte der Pfosten gegen einen Lupfer von Mike Terranova. So blieb es beim torlosen Remis. Eine tolle Aktion gab es von der Oberhausener Mannschaft in Richtung von Musa Celik, der am Freitag seine Kreuzband-Operation gut überstanden hatte. Vor dem Anpfiff liefen alle RWO-Spieler mit weißen Shirts auf, auf denen eine „18“ und "Gute Besserung Musa" aufgedruckt war. Ein Zeichen, in der Truppe halten wirklich alle zusammen.

Zum mittlerweile vierten Sieg in Serie kam ETB Schwarz-Weiß Essen. Dank des Angriffsduos Sascha Wolf (heute zwei Tore) und Markus Katriniok (ein Treffer) gewannen die Essener 3:0 gegen den Bonner SC. Zusammen haben die beiden Offensivspezialisten 24 der 39 ETB-Treffer erzielt.

Sebastian Radtke sorgte im Alleingang für alle Tore im Duell zwischen dem VfB Homberg und dem 1. FC Bocholt. Erst traf Radtke zur Freude der Bocholter ins eigene Netz, dann machte er seinen Fehler mit seinem Treffer zum 1:1-Endstand wieder gut. Der VfB hat zwei Zähler Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Drei Tore gelangen Dürens Thomas Kalscheuer beim 1. FC Union Solingen (4:0). Das Schlusslicht der Oberliga Nordrhein schoss zum ersten Mal in dieser Saison mehr als drei Treffer. Neben Kalscheuer war auch noch Daniel Scheppers erfolgreich. Trotzdem bleibt der GFC abgeschlagener Tabellenletzter. Mit nur 15 Punkten und einem Rückstand von zehn Punkten auf Rang 15 wäre der Klassenerhalt ein kleines Wunder.

Den Anschluss ans Tabellenmittelfeld stellte die SSG Bergisch Gladbach mit einem 1:0-Sieg gegen den KFC Uerdingen her. Andre Honerbach netzte für die „Bergischen“ ein. Ebenfalls 1:0 gewann TURU Düsseldorf gegen den Wuppertaler SV Borussia II. Lubo Chovanec traf in der 22. Minute. Außerdem bezwang die SSVg. Velbert die Oberliga-Reserve des 1. FC Köln 2:1. Christopher Finnern und Michael Bestler per Foulelfmeter stellten die Weichen bereits in Hälfte eins auf Sieg. Die Domstädter konnten nur noch verkürzen.

Autor: Thomas Ziehn

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