Die gesamte Staffel 1 stellt sich derzeit eine Frage. Wie kann man den SV Schermbeck auf dem Weg zum direkten Wiederaufstieg noch stoppen? Und anscheinend hat der Großteil die Antwort auch parat: Gar nicht. Denn nach den vorzeitigen Glückwünschen vom Konkurrenten aus Wiedenbrück erhielt der SVS nun auch schon Vorschusslorbeeren aus Rhynern (RS berichtete).

SV SCHERMBECK: Glückwünsche nerven Stroetzel

"Nicht auf roten Teppich legen"

24. März 2007, 19:26 Uhr

Die gesamte Staffel 1 stellt sich derzeit eine Frage. Wie kann man den SV Schermbeck auf dem Weg zum direkten Wiederaufstieg noch stoppen? Und anscheinend hat der Großteil die Antwort auch parat: Gar nicht. Denn nach den vorzeitigen Glückwünschen vom Konkurrenten aus Wiedenbrück erhielt der SVS nun auch schon Vorschusslorbeeren aus Rhynern (RS berichtete). "Es ist schon erstaunlich, alle nehmen uns wieder ernst", freut sich Schermbecks Trainer Martin Stroetzel über die Blumen.

Doch genau darin sieht er auch die Problematik: "Ich habe die Mannschaft an die letzte Saison erinnert, als wir innerhalb von drei Spielen vier Rote Karten und die schwere Verletzung unseres Keepers Oliver Dirr zu erleiden hatten und am Ende abgestiegen sind." Die Warnung ist damit nachvollziehbar, denn von einer Tiefstapelei will der Finanzwirt nichts wissen, schließlich kennt er sich mit Zahlen bestens aus: ""Wir haben noch neun ausstehende Spiele. Wenn wir davon sechs gewinnen, dann nehme ich die Glückwünsche gerne entgegen. Es sieht für uns gut aus, keine Frage, aber es gibt derart viele Unwegbarkeiten, dass ich davon noch nichts wissen will."

Wenn der Spitzenreiter am heutigen Sonntag in Brakel antritt, sind die Schermbecker natürlich der haushohe Favorit. Stroetzels Einschätzung: "Die stehen nicht umsonst im oberen Bereich. Wenn die ihre Nachholspiele gewinnen und dann auch gegen uns, haben sie noch einmal Sichtkontakt. Aber wir werden uns gegen die nicht auf den roten Teppich legen, sondern gewinnen."
Während der SVS sportlich von Höhepunkt zu Höhepunkt eilt, haben auch die Verantwortlichen hinter den Kulissen Erfolge vorzuweisen.

Bis auf Rainer Hackenfort, Dominik Milaszewski, Sebastian Hahn und Tim Dosedahl haben alle Akteure ihre Verträge verlängert. "Aber auch bei den Jungs ist die Tendenz positiv", hat Stroetzel mit Bright Ojigwe und Daniel Geka Haxhiu lediglich zwei Abgänger zu verkraften. "Mit neuen Akteuren sind wir auch in Kontakt, aber Vollzug können wir noch nicht melden", pokert Stroetzel und will auch hier noch keine Glückwünsche hören.

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