Eigentlich dürfte man meinen, dass bei TuSpo Huckingen alle rundum zufrieden sind. Das Team aus Duisburg steht als Aufsteiger auf einem gesicherten Platz im Mittelfeld, doch Yüksel Kursum, Fußballabteilungsleiter im Verein, erklärt:

Bezirksliga 8 Niederrhein: 22. Spieltag, Expertentipp von Yüksel Kursum (Fußballabteilungsleiter TuSpo Huckingen)

"Könnten besser da stehen"

Heiko Gaeb
22. März 2007, 20:19 Uhr

Eigentlich dürfte man meinen, dass bei TuSpo Huckingen alle rundum zufrieden sind. Das Team aus Duisburg steht als Aufsteiger auf einem gesicherten Platz im Mittelfeld, doch Yüksel Kursum, Fußballabteilungsleiter im Verein, erklärt: "Hätten alle Spieler mitgezogen, stünden wir jetzt besser da. Aber insgesamt können wir schon zufrieden sein." An diesem Sonntag tritt der Liganeuling beim Landesliga-Absteiger Union Mülheim an. "Sicher ein schwerer Gegner", gibt Kursum zu, "aber wir fahren auch dorthin, um zu punkten. Ein Remis ist drin."

Der Rivale aus dem Duisburger Süden, der SV Wanheim, mit drei Punkten Rückstand zur Tabellenspitze und dem damit verbundenen Ticket in die Landesliga, erwartet den Tabellen-Achten KSV Ataspor. Kursum erwartet, dass die drei Punkte an die Roß-Elf gehen.

Zu einem einseitigen Aufeinandertreffen dürfte es am Sonntag in Mülheim-Heimaterde im Naturstadion am Finkenkamp kommen. Dort erwartet der von Dieter Henkelüdecke trainierte Spitzenreiter das abgeschlagene Schlusslicht Hertha Hamborn. Für Christoph Schymik, Stürmer bei den Gastgebern, ist es gleichzeitig auch ein Wiedersehen mit seinen alten Teamkameraden. Er verließ in der Winterpause die "sinkende Hertha" und streift seitdem das Trikot das Tabellenführers über.

Im Duisburger Norden wird der TSV Bruckhausen gegen Preußen Duisburg antreten. Das Hinspiel entschieden die von Stefan Klaß trainierten Preußen knapp mit 1:0 kurz vor Schluss für sich. So werden die Basol-Kicker, die am letzten Wochenende in Lirich deutlich verloren, auf Wiedergutmachung pochen. Doch der Huckinger Vorsitzende sagt: "Auch dieses mal gewinnt Preußen. Die sind einfach stärker."

Autor: Heiko Gaeb

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