Die Niederlage der TuRa in der Hinrunde schmerzte doppelt: zum einen verloren die Duisburger ihr Abschiedsspiel auf der alten Asche und zum anderen fügten die Oberhausener den „Roten Teufeln“ eine weitere empfindliche Niederlage zu. „Ralf Kessen verdreht sofort die Augen, wenn er Osterfeld hört“, scherzt Günter Schlipper – und nicht zu unrecht.

OSTERFELD/TURA: Beide Teams mit Leistungssteigerung

Kessen: „Steht viel auf dem Spiel“

ag
22. März 2007, 16:43 Uhr

Die Niederlage der TuRa in der Hinrunde schmerzte doppelt: zum einen verloren die Duisburger ihr Abschiedsspiel auf der alten Asche und zum anderen fügten die Oberhausener den „Roten Teufeln“ eine weitere empfindliche Niederlage zu. „Ralf Kessen verdreht sofort die Augen, wenn er Osterfeld hört“, scherzt Günter Schlipper – und nicht zu unrecht.

„Mit der TuRa habe ich gegen die Adler noch nicht gewonnen“, klärt der TuRa-Coach auf und ballt trotzdem die Erfolgsfaust: „Jede Serie ist dazu da, dass sie auch irgendwann Mal eingerissen wird.“ Dafür wollen die Duisburger am Samstag sorgen.

Beide Teams agieren mit einem Sieg im Rücken. Die Adler siegten in Lintfort (3:2) und TuRa war gegen Walbeck erfolgreich (4:1). „Das war eine Leistungssteigerung um 100 Prozent. Im Gegensatz zur Vorwoche haben wir 30 statt 15 Minuten gut agiert“, erklärt „Schlippinho“ mit einem ironischen Unterton, „trotzdem waren da wieder ein paar dumme Fehler dabei, die zu Toren geführt haben. Aber insgesamt war ich schon zufrieden.“

Sein Gegenüber hatte auch noch einige Anmerkungen. „Wir haben nach der Führung einfach zu passiv agiert, standen zu weit von den Leuten weg. Das habe ich im Training angesprochen“, berichtet Kessen und fügt an: „Dennoch war es eine deutliche Leistungssteigerung und Reaktion. Das will ich jetzt aber jede Woche sehen. Wir können uns keine Unzulänglichkeiten mehr leisten, dafür steht zu viel auf dem Spiel.“
Die Druck-Situation hat wieder die TuRa. „Für mich geht es nicht immer darum, dass wir gewinnen“, hält Schlipper den Ball flach, „ich habe keinen Druck. Dafür will ich attraktiven Fußball sehen, wir müssen Fußball spielen. Nicht kämpfen oder laufen, einfach spielen. Wenn wir dann noch eine guten Tag erwischen, wie im Hinspiel oder gegen Moers, dann können wir jeden schlagen – die Duisburger aber auch.“ Der GSV hängt Ralf Kessen im Nacken, ein Sieg ist wieder einmal Pflicht. „Wir wollen in Oberhausen bestehen“, erklärt der TuRa-Coach, „dafür müssen aber mehr investieren und läuferisch überzeugen. Dann wird es ein gutes Spiel.“

Autor: ag

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