Die Zweitvertretung des VfL Bochum steht im Halbfinale des Bochumer Kreispokals. Auf Asche bezwang das Team von Nico Michaty den Landesligisten VfB Günnigfeld mit 3:2 (1:0). VfB-Coach Sascha Etterich:

GÜNNIGFELD – BOCHUM II 2:3

Schlösser machte den Unterschied

gp
21. März 2007, 21:25 Uhr

Die Zweitvertretung des VfL Bochum steht im Halbfinale des Bochumer Kreispokals. Auf Asche bezwang das Team von Nico Michaty den Landesligisten VfB Günnigfeld mit 3:2 (1:0). VfB-Coach Sascha Etterich: "Trotz der Niederlage denke ich, dass wir uns sehr gut verkauft haben. Schade, dass wir nicht öfter gegen eine so gute Mannschaft spielen können. Da sind meine Jungs ganz anders motiviert." In der Tat zeigten die Hausherren vor allem in der Anfangsphase eine gute Partie und hätten durch Jeffrey Ekoko, der aus acht Metern nur die Querlatte traf, sogar in Führung gehen können (13.).

Doch die erzielte fast im Gegenzug Suri Ucar (15.). Etterich: "Mit zunehmender Spielzeit kam der VfL immer besser in die Begegnung, dennoch bin ich mit dem Gesamtbild hoch zufrieden." Das war auch Michaty: "Mein Team hat sich auf dem ungewohnten Untergrund gut zurecht gefunden. Ich denke, der Sieg war verdient. Nach dem 0:3 haben wir merklich zurück gesteckt. So kam es auch zu den Gegentreffern."

Bester Spieler beim VfL war Christian Schlösser. Der Neuzugang, der in der Winterpause von den Kölner Amateuren nach Bochum wechselte, erzielte nicht nur die entscheidenden Tore zwei und drei (57./59.), sondern war auch der auffälligste Akteur auf dem Feld.

Noch einmal Etterich: "Schlösser war einfach überragend. Sensationell, wie er die zweite Bude markiert hat."
Am Sonntag ist dann wieder für beide Teams Alltag angesagt, beide stehen in ihrer Liga im gesicherten Mittelfeld und sind eigentlich frei von allen sportlichen Sorgen.

Autor: gp

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