In einem Crashkurs sind die Schiedsrichter vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf die heiße Saison-Phase in der 1. und 2. Liga vorbereitet worden. `Wir wissen erfahrungsgemäß, dass es gegen Ende der Saison, wenn es für die meisten Klubs um das Erreichen ihrer Ziele geht, oftmals auch hoch hergeht auf den Plätzen. Da sind unsere Unparteiischen mit ihrer ganzen Persönlichkeit gefordert´, erklärte Volker Roth, der Vorsitzende des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses, nach der mehrstündigen Sitzung in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main am Dienstag. Schiedsrichter-Lehrwart Eugen Strigel stellte 36 Szenen aus den ersten neun Rückrunden-Spieltagen der Bundesligen als Diskussionsgrundlage zusammen.

Schiris auf Liga-Endspurt vorbereitet

Roth: `Ganze Persönlichkeit gefordert´

20. März 2007, 18:51 Uhr

In einem Crashkurs sind die Schiedsrichter vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf die heiße Saison-Phase in der 1. und 2. Liga vorbereitet worden. `Wir wissen erfahrungsgemäß, dass es gegen Ende der Saison, wenn es für die meisten Klubs um das Erreichen ihrer Ziele geht, oftmals auch hoch hergeht auf den Plätzen. Da sind unsere Unparteiischen mit ihrer ganzen Persönlichkeit gefordert´, erklärte Volker Roth, der Vorsitzende des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses, nach der mehrstündigen Sitzung in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main am Dienstag. Schiedsrichter-Lehrwart Eugen Strigel stellte 36 Szenen aus den ersten neun Rückrunden-Spieltagen der Bundesligen als Diskussionsgrundlage zusammen.

Schwerpunkte unter anderem: Abseits, Strafstoßentscheidungen, Handspiele und Schwalben. Auch aktuelle Beispiele vom vergangenen Wochenende wurden noch einmal genau aufgearbeitet. `Natürlich haben wir uns beispielsweise mit einem Fall wie dem Tritt von Koblenz´ Anthony Tieku gegen Jenas Leendert van Steensel vom vergangenen Freitag beschäftigt.

Da wird dann in der Runde auch offen und kritisch analysiert und diskutiert. Wenn man die Szene jetzt aus verschiedenen Perspektiven im Fernsehen sieht, dann wäre hier sicher eine Rote Karte angebracht gewesen. Aber der Schiedsrichter hat es aufgrund seiner Position nicht so deutlich gesehen und musste auf dem Platz blitzschnell entscheiden´, sagte Strigel. `Im Zweifelsfall weiterlaufen lassen´, lautet hingegen die Devise bei zweifelhaften Schwalben, wie Strigel erläutert. Ansonsten müsse man laut Roth `klare Entscheidungen treffen und durchgreifen. Zudem haben wir eine bessere Zusammenarbeit mit den Assistenten an der Seitenlinie eingefordert´.

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