Die Aufstiegsambitionen von Fußball-Zweitligist MSV Duisburg haben einen weiteren herben Dämpfer erlitten. Die Mannschaft von Trainer Rudi Bommer unterlag Kellerkind Wacker Burghausen nach einer turbulenten Begegnung 3:4 (1:2) und kassierte damit erstmals seit 18 Jahren vier Niederlagen in Serie. Nach der Niederlage des 1. FC Kaiserslautern in Freiburg bleiben die Duisburger auf dem begehrten dritten Rang, haben aber nun die Konkurrenz im Nacken sitzen. Die Gäste feierten unterdessen ihren ersten Erfolg seit zehn Begegnungen, bleiben aber weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

MSV Duisburg - Wacker Burghausen 3:4

Die Krise der Zebras wird immer größer

18. März 2007, 15:56 Uhr

Die Aufstiegsambitionen von Fußball-Zweitligist MSV Duisburg haben einen weiteren herben Dämpfer erlitten. Die Mannschaft von Trainer Rudi Bommer unterlag Kellerkind Wacker Burghausen nach einer turbulenten Begegnung 3:4 (1:2) und kassierte damit erstmals seit 18 Jahren vier Niederlagen in Serie. Nach der Niederlage des 1. FC Kaiserslautern in Freiburg bleiben die Duisburger auf dem begehrten dritten Rang, haben aber nun die Konkurrenz im Nacken sitzen. Die Gäste feierten unterdessen ihren ersten Erfolg seit zehn Begegnungen, bleiben aber weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

Maximilian Nicu (27., 32.) sowie Dragan Bogavac (57., 68.) trafen für Burghausen jeweils doppelt, Markus Kurth (43.) und Youssef Mokhtari (65., 71. Foulelfmeter) erzielten die Tore der `Zebras´. Vor 17.771 Zuschauern in der MSV-Arena taten sich die Gastgeber gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Burghausener um Libero Roland Bonimeier zunächst schwer. Lediglich bei einem Kopfball von Kurth entwickelten die Gastgeber in der Anfangsphase Torgefahr (18.).

Die Gäste nutzten ihre erste Chance unterdessen zur Führung, nachdem der Duisburger Schlussmann Georg Koch einen Schuss von Ronald Schmidt vor die Füße von Nicu prallen ließ. Bei Nicus zweitem Treffer war die gesamte Duisburger Abwehr nicht im Bilde. Kurths fünftes Saisontor nach einem Kopfball von Mohammadou Idrissou brachte den MSV aber noch vor der Pause zurück ins Spiel.

Aber auch nach dem Wechsel tat sich der Favorit mit seinen Offensivbemühungen schwer und leistete sich zahlreiche Fehlpässe. Auch die MSV-Hintermannschaft hatte einen ganz schwachen Tag erwischt und gestattete dem Außenseiter viele Chancen, von denen Bogavac zwei nutzen konnte.

MSV-Coach Rudi Bommer analysierte: "Wir waren bei den ersten beiden Toren in Überzahl, das darf nicht passieren, alles war zugeteilt. Bei uns muss aktuell niemand vom Aufstieg sprechen, wir müssen sehen, erstmal wieder die Zweikämpfe zu gewinnen. Wir haben jetzt 14 Tage Zeit, uns wieder zu finden, die Zeit brauchen wir auch."

Autor:

Kommentieren