Manchester entgeht Alptraum im "Theatre of Dreams"

tw
20. April 2004, 12:09 Uhr

Der englische Fußball ist anscheinend nur knapp einem verheerenden Terroranschlag entgangen. Die britische Polizei verhinderte nach Zeitungsberichten einen für das Punktspiel Manchester - Liverpool geplanten Anschlag.

In der Heimstätte des englischen Meisters Manchester United, Old Trafford, war offenbar ein Anschlag von islamistischen Terroristen geplant, den die britische Polizei allerdings vereiteln konnte. Nach englischen Zeitungsberichten sind bei einer Razzia zehn Tatverdächtige festgenommen worden, die bereits Karten für das Punktspiel am Samstag gegen den FC Liverpool gekauft hatten und dort Selbstmordanschläge verüben wollten.

"Es wäre zu einem Blutbad gekommen"

"Wenn solch eine Attacke Erfolg gehabt hätte, wäre es zu einem Blutbad gekommen. Tausende Menschen hätten sterben können", zitierte The Sun eine nicht näher genannte Geheimdienstquelle. Manchester United wies jedoch zurück, dass der Anschlag dem Old Trafford gegolten hätte.

"Wir wurden nicht darüber informiert, dass ein Angriff auf das Stadion geplant war. Wir haben mit den Sicherheitskräften nur über die herkömmlichen Vorkehrungen für die Partie gesprochen", erklärte ein "ManU"-Sprecher. Auch die Polizei in Manchester wollte sich an den Spekulationen über das Ziel des geplanten Anschlags nicht beteiligen.

Autor: tw

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