Bis zum 1. April hat Essen Zeit, sich zu sammeln, unter der Woche kommen Dimitrios Gramozzis (nach Wadenbeinbruch) und wohl auch Holger Wehlage (Adduktoren) sowie Macchambes Younga-Mouhani (Faserriss) zum Team zurück, so dass Coach Lorenz-Günther Köstner im kommenden Heimspiel gegen 1860 wieder zusätzliche Alternativen hat. Wozu dann auch auch Serkan Calik gehört, der in Karlsruhe gesperrt war. Wenn, genau wie bei den Fällen Pascal Bieler und Solomon Okoronkwo, von den Einsätzen bei der U20-Nationalmannschaft und bei der U23 Nigerias heil wieder zurückgekehrt wird.

RWE: Alternativen: Gramozzis, Wehlage, Younga-Mouhani

Bruch der last-minute-Tradition

17. März 2007, 14:12 Uhr

Bis zum 1. April hat Essen Zeit, sich zu sammeln, unter der Woche kommen Dimitrios Gramozzis (nach Wadenbeinbruch) und wohl auch Holger Wehlage (Adduktoren) sowie Macchambes Younga-Mouhani (Faserriss) zum Team zurück, so dass Coach Lorenz-Günther Köstner im kommenden Heimspiel gegen 1860 wieder zusätzliche Alternativen hat. Wozu dann auch auch Serkan Calik gehört, der in Karlsruhe gesperrt war. Wenn, genau wie bei den Fällen Pascal Bieler und Solomon Okoronkwo, von den Einsätzen bei der U20-Nationalmannschaft und bei der U23 Nigerias heil wieder zurückgekehrt wird.

Nach dem Sieg in Karlsruhe zeigte sich der von der Hertha BSC ausgeliehene Bieler selbstbewusst: "Damit haben unsere direkten Mitkonkurrenten im Abstiegskampf wohl nicht gerechnet, dass wir in Karlsruhe drei Zähler holen. Jetzt müssen die anderen erst einmal punkten." Jena holte einen Zähler in Koblenz, Paderborn muss am heutigen Sonntag nach Unterhaching, Offenbach zeitgleich nach Aue.

Bieler sinnt nach: "Gegen die Favoriten scheinen wir uns etwas leichter zu tun." Dann, wenn scheinbar niemand mehr etwas erwartet, tischt die Truppe auf. Bieler: "Wir haben zum richtigen Zeitpunkt das erste Tor gemacht. Das zweite Ding nachzulegen, war ungemein wichtig." Und noch bedeutungsvoller, nicht wieder last-minute ein langes Gesicht zu ziehen, eine Spielzeit-Tradition, mit der gebrochen wurde, diemals wurde kurz vor Schluss ein Frustpäckchen für den Gegner gepackt. Bieler gab zu: "Nach dem Anschlusstreffer kam man schon ins Grübeln, ob es vielleicht doch noch einmal eng wird."

Dieser erneute Alptraum blieb RWE und den mitgereisten begeisterten Fans - ein weiblicher Anhänger rief spontan in der Redaktion und sang ein Jubellied - erspart. Bieler: "Aber wir wussten, dass wir auch einen Eintore-Vorsprung über die Bühne bringen können. In der zweiten Hälfte musste der KSC aufmachen, das Spiel nach vorne haben wir dann ganz gut gemacht." Sehr richtig. Sehr zum Wohlgefallen der Funktionärsriege. Nico Schäfer, Geschäftsführer, ehrlich: "Ich habe nicht damit gerechnet." Wer tat das? Schäfer: "Aber das ist super."

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