Rodlerin Silke Kraushaar-Pielach ist am Freitag erfolgreich an der rechten Hand wegen eines

Erfolgreiche Operation bei Kraushaar-Pielach

Rodlerin atmet auf

toka1
16. März 2007, 11:38 Uhr

Rodlerin Silke Kraushaar-Pielach ist am Freitag erfolgreich an der rechten Hand wegen eines "Karpaltunnel-Syndroms" operiert worden. Die Nagano-Olympiasiegerin kann die Diakoniewerk-Klinik in München, dort nahm Dr. Ralph-Michael Kehrbein den Eingriff vor, bereits am Samstag wieder verlassen.

Nach Ansicht von Verbandsarzt Dr. Jochen Wagner steht der geplanten Karrierefortsetzung von Kraushaar-Pielach nichts im Wege. Die 36-jährige Thüringerin muss für 10 Tage eine Gipsschiene tragen, dann werden die Fäden gezogen und nach sechs Wochen kann das Handgelenk wieder richtig belastet werden.

Die WM-Dritte will ihre Laufbahn erst nach der Heim-WM 2008 in Oberhof beenden. In der abgelaufenen Saison gewann sie zum fünften Mal den Gesamtweltcup, verfehlte bei der WM Anfang Februar in Innsbruck-Igls allerdings aufgrund von Startproblemen wegen ihrer Hand die angestrebte Goldmedaille.

Kribbeln in den Händen, Taubheitsgefühl und Schmerzen bis in die Schulter machten die Operation erforderlich. Grund für die Probleme war, dass der Karpaltunnel zwischen rechter Handwurzel und Handgelenk verengt und der darin verlaufende Nerv einer ständigen Reizung ausgesetzt war. Bei der OP wurde der Kanal erweitert und der Nerv freigelegt.

Autor: toka1

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