Hose runter! Reviersport vermeldete am Sonntag, dass Dietmar Grabotin ab dem 1. Juli der neue Trainer des Nordrhein-Oberligisten Velbert wird - die SSVg bestätigte diese Personalie jetzt offiziell. Grabotin ist somit zurück an alter Wirkungsstätte, vor fünf Jahren packte er die Koffer, jetzt packt er sie wieder aus. Der Kontakt zwischen dem 47-jährigen Ex-Profi und der Vorstands-Mannschaft der SSVg riss in dieser Zeit nie ab. SSVg-Boss Oliver Kuhn:

SSVG: Team-"Fundamemt" wird punktuell verstärkt

"Grabo" wartet auf Schaulaufen!

15. März 2007, 19:17 Uhr

Hose runter! Reviersport vermeldete am Sonntag, dass Dietmar Grabotin ab dem 1. Juli der neue Trainer des Nordrhein-Oberligisten Velbert wird - die SSVg bestätigte diese Personalie jetzt offiziell. Grabotin ist somit zurück an alter Wirkungsstätte, vor fünf Jahren packte er die Koffer, jetzt packt er sie wieder aus. Der Kontakt zwischen dem 47-jährigen Ex-Profi und der Vorstands-Mannschaft der SSVg riss in dieser Zeit nie ab. SSVg-Boss Oliver Kuhn: "Dietmar kann richtig pushen."

"Grabo" arbeitet als leitender Angestellter beim großen Velberter Unternehmen EMKA, dessen Boss Friedhelm Runge ist, "Macher" beim Regionalligisten Wuppertaler SV Borussia. Seinen Wohnsitz hat die Familie Grabotin in Wülfrath. Beim WSV war der neue "Alte" als Sportlicher Leiter tätig, trainierte von September 2000 bis Juni 2002 die Oberliga-Mannschaft. Vorherige Stationen: Schwarz-Weiß Essen, 1.FC Wülfrath, Ratingen 04/19.

Als professioneller Kicker sammelte der Defensiv-Akteur Meriten bei Alemannia Aachen, Fortuna Düsseldorf und dem VfL Osnabrück. Insgesamt stehen 36 Bundesliga-Einsätze und 219 Zweitliga-Spiele in seiner Vita. Kuhn: "Nach dem 1:4 gegen Duisburg, das wahrlich nicht erfreulich war, haben wir vor der Truppe noch einmal betont, dass der neue Coach alles für die nächste Saison im Blick hat."

Ab dem 1. Juli firmiert Uli Mielke, aktueller Verantwortungsträger nach der Trennung von Frank Kurth während der Spielzeit, als "Co" von Grabotin. Keine neue Erfahrung, schließlich kam Mielke 2000 mit ihm zusammen. Mielke bleibt bis zum Abschluss dieser Spielzeit Cheftrainer. RS unterhielt sich mit Grabotin.
Dietmar Grabotin, Sie wollen mit der SSVg durchstarten.

Wir haben eine klare Zielsetzung mit dem Verein, wir wollen in der nächsten Spielzeit unter den ersten vier Teams landen. Genau das gehen wir professionell an.
Es wird ein Hauen und Stechen geben, oder?

Das wird kein Honigschlecken, das weiß ich, dafür bin ich erfahren genug. Wenn man einmal überlegt, wieviele Amateurtruppen in der Klasse auflaufen, wieviele Traditionsteams dabei sein werden? Alle wollen in der neuen Regionalliga dabei sein...
...für die man sich in der kommenden Saison qualifizieren kann...

das wird hochinteressant. Der Fünfte zum Abschluss der nächsten Runde wird der erste Verlierer sein.

Prognose, es wird etliche Kandidaten geben, die sich übernehmen - oder?

So was kennt man doch. Aber nicht mit uns.

Sie sind jetzt permanent bei den Matches dabei, haben alles im Blick.

Bis Ende April wollen wir die Planungen durch haben. Wichtig ist, das Fundament steht, die Truppe muss nur punktuell verbessert werden, wir schauen uns das eine oder andere noch an.

Jeder darf Schaulaufen für Sie...

So kann man es nennen, es geht darum, dass das Team passt, es geht nicht um Namen. In der nächsten Saison geht es nicht darum, wer am fünften oder zehnten Spieltag oben steht, sondern wer am Schluss unter den ersten vier landet. Das wird also ein Marathon, wir brauchen Geduld und Ausdauer.

Mit einem Namen wie Florian Thorwart hat sich die SSVg deutlich positioniert.

Natürlich, wenn man die Chance hat, einen solchen Spieler zu gewinnen, ergreift man die Möglichkeit.

Eigentlich wurde vom Club immer erklärt, mit der Trainer-Entscheidung noch zu warten.

Andererseits muss man doch irgendwann anfangen. Wenn man später mit den Akteuren plant und spricht, wird die Sache immer teurer.

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