Auch wenn der Verfolger aus Moers die „Steilvorlage“ der TuRaner nicht nutzen konnte, bleibt die Stimmung in Duisburg angespannt.„Durch den Patzer der Grafenstädter ist zum Glück nicht viel passiert. Trotzdem bin ich einfach immer noch enttäuscht. Nicht wütend oder sauer. Einfach nur enttäuscht über die Leistung meiner Mannschaft und wie sie insgesamt aufgetreten sind“, berichtet Ralf Kessen und blickt nochmals auf den dunklen Samstag gegen Sterkrade zurück.

Duisburg: TuRas Kessen enttäuscht: „Ein Spiel reicht nicht“

„Hingefallen, stehen wieder auf“

ag
15. März 2007, 11:27 Uhr

Auch wenn der Verfolger aus Moers die „Steilvorlage“ der TuRaner nicht nutzen konnte, bleibt die Stimmung in Duisburg angespannt.„Durch den Patzer der Grafenstädter ist zum Glück nicht viel passiert. Trotzdem bin ich einfach immer noch enttäuscht. Nicht wütend oder sauer. Einfach nur enttäuscht über die Leistung meiner Mannschaft und wie sie insgesamt aufgetreten sind“, berichtet Ralf Kessen und blickt nochmals auf den dunklen Samstag gegen Sterkrade zurück.

„Gegen die Oberhausener fehlte einfach der letzte Kampf und Wille. Wir haben viel zu wenig ins Match investiert. An so einem Tag muss man auch mal mit einem Unentschieden zufrieden sein. So lasse ich keine Ausreden gelten. Ein Spiel und ein Sieg reichen mir nicht, um sich zu rehabilitieren. Da muss mehr, viel mehr kommen.“

„Kopf hoch!“ muss da vielmehr die Devise heißen. „Wir sind hingefallen, nun stehen wir wieder auf. Das passiert“, baut Kessen seine Elf wieder auf, „in der Hinrunde haben wir auch so gegen Osterfeld agiert und verloren. Danach haben wir eine Phase von zehn ungeschlagenen Partien hingelegt, davon acht Mal gewonnen. Ich hoffe auf eine gleiche Reaktion. Wenn wir eine ähnliche Serie starten können, dann bin ich zufrieden.“ Teams wie Sonsbeck oder die Adler aus Oberhausenn schlafen nicht und bleiben in Schlagweite zur TuRa. Kessen: „Auch darum dürfen wir nicht nachlassen.“

Dazu wäre ein Dreier gegen Walbeck enorm wichtig. Der Cheftrainer hat den nächsten Gegner selbst beobachtet, um nichts dem Zufall zu überlassen. „Der SV ist läuferisch top, die Jungs allesamt fit und spielerisch absolut auf der Höhe. In der Abwehr agieren sie sehr diszipliniert“, gibt „RK“ zu Protokoll, „das wird eine schwere Aufgabe. Wir müssen und wollen unseren Vorsprung halten.“

Autor: ag

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren