Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat den Termin der Verhandlung über die Jagdszenen nach dem Champions-League-Achtelfinale zwischen dem FC Valencia und Inter Mailand (0:0) vorgezogen. In der Disziplinarkommission sitzt auch Rainer Koch, Vorsitzender des DFB-Sportgerichtes und Präsident des bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), der sich allerdings wie Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) nicht zu dem schwebenden Verfahren äußerte.

Verhandlung über `Schlacht von Valencia´ vorverlegt

Koch sitzt in Disziplinarkommission

13. März 2007, 15:52 Uhr

Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat den Termin der Verhandlung über die Jagdszenen nach dem Champions-League-Achtelfinale zwischen dem FC Valencia und Inter Mailand (0:0) vorgezogen. In der Disziplinarkommission sitzt auch Rainer Koch, Vorsitzender des DFB-Sportgerichtes und Präsident des bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), der sich allerdings wie Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) nicht zu dem schwebenden Verfahren äußerte.

Am Mittwoch (14. März) sollen alle in die wüste Prügelei involvierten Spieler und Betreuer eine Stellungnahme beim Kontinentalverband abgeben. Bis dahin werden die verfügbaren Bilder und Filmmaterial ausgewertet - lange Sperren und hohe Geldstrafen gelten als wahrscheinlich. Ursprünglich sollte der Fall erst am 22. März verhandelt werden. Die Hetzjagd im Mestalla-Stadion nach dem Abpfiff hatte die hässlichen Szenen beim WM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Argentinien im vergangenen Sommer in Berlin noch übertroffen. Nachdem Valencias Carlos Marchena nach einem Wortgefecht Mailands Nicolas Burdisso getreten hatte, waren am Mittelkreis fast alle Spieler in Handgreiflichkeiten verwickelt. Valencias Auswechselspieler David Navarro stürmte das Feld und soll Burdisso das Nasenbein gebrochen haben.

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