Bayern München hat beim Buhlen um den niederländischen Nationalspieler Rafael van der Vaart eine deftige Absage kassiert.

Van der Vaart beim HSV unverkäuflich

"Es gibt keine Schmerzgrenze"

dbe1
13. März 2007, 13:16 Uhr

Bayern München hat beim Buhlen um den niederländischen Nationalspieler Rafael van der Vaart eine deftige Absage kassiert. "Er ist ein Eckpfeiler unserer Mannschaft und spielt in unseren Planungen eine wichtige Rolle", betonte Sportchef Dietmar Beiersdorfer, "der Spieler ist unverkäuflich. Es gibt keine Schmerzgrenze." Die Gerüchte über ein angebliches Werben des deutschen Rekordmeisters um den 24-Jährigen waren aufgekommen, weil Vereins-Präsident Franz Beckenbauer erklärt hatte, van der Vaart sei ein interessanter Spieler, der gut zu den Bayern passen würde. Der Niederländer steht beim HSV noch bis 2010 unter Vertrag, darf 2009 allerdings für eine festgeschriebene Ablöse von 1,5 Millionen Euro den Klub verlassen.

Der HSV plant deshalb, den Vertrag mit dem Nationalspieler vorzeitig zu verlängern. "Das Thema gehen wir an, sobald feststeht, dass wir auch in der kommenden Saison erstklassig sind", sagte Beiersdorfer. Van der Vaart, der derzeit rund zwei Millionen Euro im Jahr verdient, würde dafür wohl eine deutliche Gehaltserhöhung bekommen, die ihn mit etwa drei Milllionen zum absoluten Topverdiener beim HSV macht. "Er ist auch außerhalb des Platzes immer mehr in die Kapitänsrolle hineingewachsen und geht auf dem Platz mit starken Leistungen voran", meinte Beiersdorfer.

Autor: dbe1

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