Die Westfalia aus Rhynern hat ihre Chance auf die Meisterschaft gewahrt. Am Samstag gewann die Elf von Spielertrainer Uwe Grauer bei der Zweitvertretung des SC Paderborn mit 1:0 (1:0) und bleibt damit Spitzenreiter Schermbeck weiter auf den Fersen. Dabei musste Grauer zugeben, dass

Westfalia Rhynern bewahrt kleine Aufstiegschance

Matchwinner Danilo

kiko
13. März 2007, 09:26 Uhr

Die Westfalia aus Rhynern hat ihre Chance auf die Meisterschaft gewahrt. Am Samstag gewann die Elf von Spielertrainer Uwe Grauer bei der Zweitvertretung des SC Paderborn mit 1:0 (1:0) und bleibt damit Spitzenreiter Schermbeck weiter auf den Fersen. Dabei musste Grauer zugeben, dass "wir Glück hatten, denn wir hätten uns über einen anderen Ausgang auch nicht beschweren dürfen".

Denn die Westfalia machte sich mit großen Personalsorgen im Gepäck auf den Weg nach Paderborn. Grauer musste nahezu auf seinen kompletten Abwehrblock verletzungsbedingt verzichten. Doch die völlig neuformierte Defensivabteilung präsentierte sich in blendender Verfassung.

Andreas Kersting, Sportlicher Leiter des neuen Tabellendritten, zeigte sich besonders mit der engagierten Leistung der beiden Bezirksliga-Akteure Florian Stahr und Eike Hellenkamp zufrieden: "Sie haben ihre Sache hervorragend gemacht." 90 Minuten funktionierte das Bollwerk wie ein Schweizer Uhrwerk und ließ die offensiv spielenden Paderborner immer wieder verzweifeln. Rhynerns taktische Marschroute war zwar nicht schön, dafür aber erfolgreich. "Wir haben uns nur auf Konterfußball beschränkt", verriet Grauer sein Konzept.

Und das ging auf: Die entscheidende Situation geschah kurz vor dem Halbzeitpfiff, als der starke Eugen Keilbach im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht wurde. Danilo schnappte sich das Leder und versenkte eiskalt zur 1:0-Führung (45.).

Auch nach dem Pausentee blieb das Bild unverändert. Der Gastgeber drückte weiterhin auf das Tor von Keeper Dennis Wegner. Doch entweder in der Abwehr, oder spätestens beim Schlussmann selbst, hieß es dann Endstation. "Paderborn hatte bestimmt 70 Prozent Spielanteile, doch unsere Hintermannschaft stand echt gut", gab es ein dickes Sonderlob des Ex-Profis, der sich nach wie vor berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen darf.

Autor: kiko

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