Marco Sturm hat die Boston Bruins in der NHL mit zwei Toren und einer Vorlage zu einem 6:3-Sieg bei den Detroit Red Wings geführt. Jaromir Jagr überragte derweil beim 2:1-Penaltysieg der New York Rangers über Carolina.

Sturm stutzt Red Wings die Flügel

Auf Jagr ist Verlass

ansc1
12. März 2007, 10:07 Uhr

Marco Sturm hat die Boston Bruins in der NHL mit zwei Toren und einer Vorlage zu einem 6:3-Sieg bei den Detroit Red Wings geführt. Jaromir Jagr überragte derweil beim 2:1-Penaltysieg der New York Rangers über Carolina.

Auf Superstar Jaromir Jagr konnten sich die New York Rangers in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga einmal mehr verlassen. Der Star-Linksaußen glänzte beim 2:1-Erfolg nach Penaltyschießen über die Carolina Hurricanes mit einer Vorlage sowie einem Treffer im Shootout.

Durch den Sieg zogen die "Broadway Blueshirts" im Kampf um den achten Platz in der Eastern Conference nach Punkten mit dem Meister aus Carolina, bei dem Dennis Seidenberg erneut nur auf der Tribüne saß, gleich. Nach dem vierten Erfolg im fünften Spiel ist die Play-off-Teilnahme für den Stanley-Cup-Sieger von 1994 damit wieder in greifbare Nähe gerückt.

"Schade, dass wir nicht schon in der regulären Spielzeit gewonnen haben", meinte Jagr nach der Partie: "Trotzdem war es ein großer Sieg für uns. Niemand glaubt daran, dass wir noch die Play-offs schaffen, aber wir sind uns immer noch sicher."
Auch für die deutschen Nationalspieler gab es am Sonntag Siege zu verzeichnen. Marco Sturm führte die Boston Bruins mit zwei Treffern und einer Vorlage zum überraschenden 6:3-Erfolg bei den Detroit Red Wings. Mit dem ersten Sieg nach zuletzt drei Niederlagen hielten die "Braunbären" Kontakt zu den Play-off-Plätzen, der Abstand zu Rang acht in der Eastern Conference beträgt weiter fünf Punkte.

Marcel Goc und Christian Ehrhoff blieben zwar ohne Scorer-Punkte, konnten sich mit ihren San Jose Sharks aber dennoch über einen glatten 3:0-Erfolg gegen die Edmonton Oilers freuen. Für die "Haie" war es zugleich der erste Heimsieg seit fünf Wochen.

Unterdessen ist Stürmer Chris Simon von den New York Islanders mit einer Rekordsperre belegt worden. Der Linksaußen, der am vergangenen Donnerstag im Lokalderby gegen die New York Rangers seinen Gegenspieler Ryan Hollweg mit dem Stock im Gesicht verletzt hatte, wurde für die restlichen 15 Spiele der regulären Saison sowie die kompletten Play-offs aus dem Verkehr gezogen.

Sollten die Islanders die maximale Anzahl von Playoff-Partien bestreiten, wäre Simon für ingesamt 43 Begegnungen gesperrt. Sollten die New Yorker die Play-offs verpassen oder weniger als zehn Partien in der Meisterrunde absolvieren, müsste Simon auch noch zu Beginn der nächsten Saison pausieren. Insgesamt muss er zumindest 25 Spiele aussetzen. Simons Vertrag mit den Islanders läuft zum Saisonende aus. Bisher äußerte sich der Verein noch nicht über eine eventuelle Vertragsverlängerung.

Die bislang längste Sperre hatte vor sieben Jahren Marty McScorley erhalten. Nach einem üblen Stockfoul sperrte ihn die NHL für 23 Spiele.

Autor: ansc1

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