Christoph Metzelder ist ein Typ, der auch nach Niederlagen Rede und Antwort steht. So auch nach dem 0:2 gegen Bochum am Samstag. Aber als der Abwehrspieler auf seine persönliche Zukunft angesprochen wurde, da nahm er förmlich im Sauseschritt Reißaus.

Fliegt Madrids Capello, könnte "Metze" in die Real-Röhre blicken

Königlicher Vertrag wackelt

11. März 2007, 20:46 Uhr

Christoph Metzelder ist ein Typ, der auch nach Niederlagen Rede und Antwort steht. So auch nach dem 0:2 gegen Bochum am Samstag. Aber als der Abwehrspieler auf seine persönliche Zukunft angesprochen wurde, da nahm er förmlich im Sauseschritt Reißaus. "An dieser Diskussion beteilige ich mich überhaupt nicht. Schon gar nicht in der jetzigen Lage von Borussia Dortmund."

Der Nationalakteur ist ebenso wie sein Berater Jörg Neubauer reichlich verstimmt über die Tatsache, dass sein möglicher Wechsel zu Real Madrid schon vor einer eventuellen Vertragsunterzeichnung publik wurde. Und deshalb wird dieses Duo[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/383-387_preview.jpeg Metzelder doch nicht zu Real? Foto: firo[/imgbox] langsam nervös. Denn entgegen der ursprünglichen Nachricht, "Metze" habe bei den Königlichen schon einen Vierjahresvertrag signiert, steht der Transfer auf wackeligen Füßen. Auch, weil in der spanischen Hauptstadt Fabio Capello mit großer Wahrscheinlichkeit seinen Trainer-Hut nehmen muss.

Gerade der Italiener war einer der größten Befürworter von Metzelder. Beschweren muss sich der 26-Jährige über die nervenden Fragen nicht, schließlich tut er nichts dafür, mehr Licht in die Angelegenheit zu bringen. Schade, denn mit seiner offenen Art ist der Junggeselle bislang weitaus besser gefahren.

Autor:

Kommentieren