Einen derartigen Sturzflug wie beim 0:5-Debakel beim 1. FC Kleve II erlebte Adler-Trainer Günter Schlipper schon lange nicht mehr. „Das war wie noch vor knapp sechs Monaten als wir mit 1:5 in Möllen untergegangen sind. Das war einfach nur blauäugig, disziplinlos und leidenschaftslos. Die ,Gurken’ konnten einfach nichts mehr und haben sich hängen lassen. Das war weit unter unseren Möglichkeiten“, ereifert sich der Oberhausener Linienchef und ist auch heute noch fassungslos.

OSTERFELD: „Gurken stehen acht Plätze zu hoch“

Schlipper: „Munter drauflos spielen“

11. März 2007, 09:37 Uhr

Einen derartigen Sturzflug wie beim 0:5-Debakel beim 1. FC Kleve II erlebte Adler-Trainer Günter Schlipper schon lange nicht mehr. „Das war wie noch vor knapp sechs Monaten als wir mit 1:5 in Möllen untergegangen sind. Das war einfach nur blauäugig, disziplinlos und leidenschaftslos. Die ,Gurken’ konnten einfach nichts mehr und haben sich hängen lassen. Das war weit unter unseren Möglichkeiten“, ereifert sich der Oberhausener Linienchef und ist auch heute noch fassungslos.

Dennoch heißt es aufstehen, weitermachen und „Gas geben“ – selbst nach einer so enttäuschenden Vorstellung wie am letzten Sonntag. Schlipper kennt die Ursache des Übels. „Drei, vier Spieler agieren überdurchschnittlich gut, genauso viele sind Landesliga-Mittelmaß und der Rest liegt deutlich darunter“, gibt der Ex-Schalker zu Protokoll, „wir haben eben nicht elf gleichgute Akteure in unseren Reihen. Gegen Walbeck können und müssen wir einfach munter drauflos spielen. Wir sollten nur versuchen, dass wir wenigstens zuhause, wo wir bisher noch ungeschlagen sind, unsere Bilanz halten können.“

Jetzt gilt es für ihn, seine Jungs wieder aufzurichten. „Der Kontakt zur Spitze ist abgerissen. Aber wie wir gespielt haben, stehen wir noch acht Plätze zu hoch in der Tabelle“, erklärt Schlipper und fügt an: „für die Motivation ist es gerade nach solchen Matches nicht so einfach. Aber, was haben wir denn zu verlieren?!“

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